Das geht uns unter die Haut – zu wissen, wie viele mitreißende Sportereignisse unter den Dächern der Stadien stattfinden.

Vor allem, welche starken Emotionen darunter entfesselt aufsteigen. Grenzenloser Kampfgeist, der Sieg als großes Ziel vor Augen nach jahrelanger, schweißtreibender Vorbereitung, respektvolle Begegnungen zwischen Nationen aus aller Welt, der euphorische Jubel, das Mitfiebern der Fans.

So lange der Sport in diesen Stadien weiterlebt, bleiben wir ein Teil davon.

WM Halbfinale 1990 – Ein Spiel für die Geschichtsbücher

Heimvorteil in Turin:
Wie man als deutsches Unternehmen dank innovativer Fertigung punkten kann.

Deutschland bezwingt England im Klassiker. Turin wird 1990 zum schwarz-rot-goldenen Jubelmeer, dabei gibt es im Stadio Delle Alpi auch schon vor dem Endergebnis nach Elfmeterschießen einen deutschen Erfolg.

Das Stadio Delle Alpi in Turin schreibt 1990 Geschichte. Zum einen als Austragungsort für den Fußballklassiker England gegen Deutschland, zum anderen in der Kalzip Unternehmenshistorie. Denn die von uns realisierte 25.000 qm große Aluminium-Dachkonstruktion des Stadions war das erste Projekt in Europa mit mobilem Rollformer und der damit verbundenen innovativen Baustellenproduktion vor Ort – das zweite weltweit.

Die Begegnung der beiden Mannschaften im Halbfinale war ein echtes Fußballdrama, dass die Deutsche Nationalmannschaft im legendären Elfmeterschießen für sich entscheiden kann. Knapp 22 Millionen Zuschauer und rund 30.000 Deutsche Fans im Stadion waren Zeuge einer echten Zitterpartie.

Delle Alpi – ein würdiger Schauplatz

Was die wenigsten wissen: Einen deutschen Erfolg im Delle Alpi gab es schon zuvor, denn die von uns entwickelte Dachkonstruktion ist architektonisch und statisch eine echte Höchstleistung und verlieh dem Stadion seine markante Silhouette.

Der hochwertige und extrem vielseitige Werkstoff Aluminium und die Entwicklungskompetenz Made by Kalzip, sind der Grund warum wir als Marktführer unter anderem bei vielen internationalen Stadien und Sportstätten unsere Kompetenz unter Beweis stellen können. Denn gerade bei diesen Bauprojekten sind ungewöhnliche Formensprache, enorme Belastungen und statische Herausforderungen an der Tagesordnung. Und genau das ist unsere Disziplin.

Heimvorteil auf der Baustelle

Als deutsches Unternehmen und Marktführer machten wir uns dank eines selbst entwickelten innovativen Fertigungsprozesses ein Phänomen zu eigen, das viele aus dem Fußball kennen: Heimvorteil. Erstmalig in Europa wurden von uns die benötigten Stehfalz-Profiltafeln vor Ort an der Baustelle produziert. Somit wurden viele logistische und technische Anforderungen extrem optimiert und Abstimmungsprozesse verkürzt. Die Baustellenfertigung ist eine Taktik, die bis heute bei nationalen und internationalen Bauten von uns verfolgt wird.

Ausdauer, Teamgeist und Erfolg sind Faktoren, die nicht nur im Profisport eine enorm wichtige Rolle spielen. Auch bei unseren Bauprojekten sind dies entscheidende Eigenschaften für eine optimale Projektabwicklung. Spannung, Leidenschaft und Drama überlassen wir dann lieber den sportlichen Duellen.

Hoffenheim – Leverkusen 2013 – Ein Tor, das vieles ändert

Ein Ort für neue Technik:
PreZero Arena in Sinsheim bringt Neuerungen für Stadionbau und Sport

Der 18. Oktober 2013 wird in Bundesliga-Rückblicken noch lange eine entscheidende Bedeutung haben. Das seinerzeit gerade einmal vier Jahre alte Stadion erlebte historisches.

Stefan Kießling erzielte im Spiel zwischen Hoffenheim und Leverkusen das zwischenzeitliche 2-0. Der Skandal: Der Ball flog durch ein Loch im Außennetz ins Tor und ebnete den Weg für richtungsweisende Regeländerungen im Profifußball. Doch auch schon beim Stadionbau war Sinsheim Schauplatz für technische Innovationen.

PreZero Arena Sinsheim – ein Schritt in die Zukunft

Die 2009 eröffnete PreZero Arena gilt durch seine luftige, helle Architektur als eines der modernsten und attraktivsten Stadien Deutschlands. In nur 24 Monaten wurde die 30.150 Plätze fassende Arena fertiggestellt. Besonderes Highlight ist die komplexe, dreidimensional strukturierte Dachkonstruktion, die nicht einfach als “Deckel” auf den Rängen sitzt, sondern beinahe über der Tribüne schwebt. Die aus 40.000 Quadratmetern Kunststoffmembran bestehende Konstruktion ist extrem filigran gefertigt und bringt nur 3.400 Tonnen auf die Waage. Wir von Kalzip durften bei diesem Ingenieurs-Meisterwerk entscheidend mitwirken und durch unser Know-How für innovative Fertigungsprozesse zum Gelingen beitragen. Der darunter liegende Stahlhochbau war zudem unsere erste Zusammenarbeit mit der Donges SteelTec – heute eine Symbiose unter dem Dach der Donges Group, die herausfordernde Konstruktionen weltweit aus einem Guss ermöglicht.

Herausfordernd ins Sinsheim waren insbesondere die kleinen Rundungs-Radien der schlanken Konstruktion, die wir in dieser Form erstmalig durch Knickrundung unserer X-Tail Bahnen umsetzen konnten. Ergebnis der besonderen Dachkonstruktion: Der Aufbau kommt komplett ohne Stützpfeiler aus. Für die Zuschauer hat das zur Folge, dass auf allen Sitzplätzen eine freie und exzellente Sicht garantiert ist.

Beste Sicht – zumindest für die Zuschauer

So sehen beim Spiel zwischen der TSG Hoffenheim 1899 und Bayer 04 Leverkusen viele Fans was Schiedsrichter Felix Brych entgangen war. Bayer-Stürmer Stefan Kießling köpft in der 70. Minute den Ball gegen das Außennetz, doch der Ball fliegt durch ein Loch im Netz ins Tor. Kießling, welcher sich bei seinem Kopfball bereits enttäuscht abdreht, lässt sich vom Torjubel seiner Teamkollegen anstecken. Schiedsrichter Brych entscheidet fälschlicherweise auf Tor. Die Folge: Hitzige Diskussionen sowie weitreichende Auswirkungen für den Fußball. Die Einführung von Torlinien-Technik und Videobeweis kann als direkte Reaktion auf dieses wohl für immer legendäre Phantomtor angesehen werden.

Sinsheim ist also ein Schauplatz der Veränderung. Das Phantomtor hat gezeigt, dass selbst der Fußball als meistverfolgter Profisport nicht perfekt ist und stetig verbessert werden kann. Wie auch wir streben die handelnden Akteure des Profisports nach regelmäßiger Optimierung, um ein perfektes Ergebnis zu präsentieren. Die bis heute geltenden Regelanpassungen prägen zudem die Fairness und den Teamgeist des Profifußballs – Eigenschaften, welche auch bei unserer Arbeit zu 100% gelebt und bei jedem unserer Bauprojekte beherzigt werden.

Der letzte Schritt zum Superbowl 2010 – Ein Spiel heilt Wunden

Niemals aufgeben!
Die wahre Bedeutung des Caesars Superdome für New Orleans

In New Orleans befindet sich mit dem Caesars Superdome eine der bekanntesten und eindrucksvollsten Arenen der USA. Weit über 70.000 Zuschauer erleben hier diverse Sportveranstaltungen der Superlative.

Doch der Superdome ist mehr als das: Im Jahr 2005 wurde der Superdome trotz schwer beschädigtem Dach aufgrund des Hurrikan Katrina zum letzten Zufluchtsort für über 30.000 Evakuierte und zum Symbol der Hoffnung. Mit dem größten Stadionwiederaufbauprojekt in der Geschichte der USA hatten wir großen Anteil daran, die Geschichte des Superdomes entscheidend mitzugestalten.

Caesars Superdome in New Orleans – letzter Zufluchtsort für Tausende

Ein Stadion hat viele Synonyme. Für die einen ist es ihre Festung, für die anderen ihr Tempel. Manche nennen es sogar liebevoll Heimat. 2005 wurden diese Synonyme für viele US-Bürger zur bitteren Realität. Mit dem Hurrikan Katrina wurde New Orleans zum Schauplatz einer der verheerendsten Naturkatastrophen in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Unzählige Gebäude wurden schwer beschädigt und viele Menschen verloren ihr Zuhause. Der Superdome – sonst der Austragungsort von diversen Super Bowls oder Konzerten – wurde zum letzten Zufluchtsort für über 30.000 Menschen. Für viele bot die Arena einen letzten Ort der Hoffnung.

Wir geben nicht auf – der Superdome erhält eine innovative Hülle

Auch der Superdome wurde durch den Hurrikan schwer beschädigt. Dies war der Startpunkt für ein gigantisches Sanierungsprojekt. Getreu dem sportlichen Motto „Niemals aufgeben“ wurden sämtliche Kräfte gebündelt. Wir sind stolz darauf, mit unserem technischen Knowhow einen entscheidenden Teil zu diesem Mammutprojekt beigetragen zu haben. In nur 13 Monaten gelang es nach einer Erneuerung des Daches sowie der Innenausstattung den Superdome wieder zu eröffnen. Um das ursprüngliche Aussehen des größten Kuppelbaus der Welt erhalten zu können und zugleich vor extremen Wetterbedingungen gewappnet zu sein, war Kreativität gefragt. Wir entwickelten unser Kalzip® FC Fassadensystem, welches in den Bereichen Flexibilität, Montagefreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit neue Standards setzt. Dieses direktionale Befestigungssystem ermöglicht die Montage von Aluminiumpanelen von oben nach unten und von unten nach oben sowie in beide Richtungen gleichzeitig. So gelang es uns, einzelne Paneele leicht zu entfernen und auszutauschen, ohne die angrenzenden Paneele oder das Gesamterscheinungsbild der Fassade zu beeinträchtigen. Zugleich sorgt die Klippverbindung für eine extrem hohe Windfestigkeit der Fassade. Mit knapp verbauten 34.000m² haben wir bewiesen: Wir geben nicht auf und trotzen jeder Herausforderung!

Nur 5 Jahre nach Katrina:
Die Saints versetzen eine Stadt in Ekstase

Ein Geist, welcher auch heute noch die Sportereignisse des Superdomes entscheidend beeinflusst. Im Jahr 2010 beflügelte er die heimischen New Orleans Saints zum ersten Sieg eines NFC Championship Games. Durch ein Field Goal im ersten Drive gewannen sie spektakulär in der Verlängerung und erreichten folglich das erste Mal den Super Bowl in Miami. Auch diesen konnten sie mit 31:17 für sich entscheiden. Wieder in New Orleans angekommen, wurden die Saints von 70.000 begeisternden Fans empfangen.

Eine Geschichte, welche die Bedeutung des Sports für die Menschen einer Stadt unterstreicht. Sport schweißt zusammen und hilft dabei, schlimme Ereignisse hinter sich zu lassen. Auch im Sport kommt es häufig zu Rückschlägen und schweren Enttäuschungen, doch diese machen Sportler wie Fans nur stärker. Wir teilen diese Leidenschaft. Denn selbst in schwierigen Zeiten gilt nur eines: Aufstehen, Anpacken und vor allem: Niemals Aufgeben!

Olympia 2012 in London – schneller, höher, stärker

Die richtige Technik als Voraussetzung für die perfekte Welle

Genau ein Jahr vor der Eröffnung der olympischen Sommerspiele 2012 war es so weit: Das London Aquatics Centre wurde als zentraler Austragungsort für die olympischen Disziplinen im Schwimmen, Synchronschwimmen und Wasserspringen eröffnet. Getreu dem olympischen Motto „Schneller, Höher, Stärker“ war auch für die Fertigstellung der im Queen Elizabeth Olympic Park gelegenen Wassersportarena eine Leistung der Spitzenklasse.

Im Fokus von Olympia stehen die Athleten. Sie kämpfen in über 300 Wettkämpfen um olympisches Gold. Mit purem Willen und ausgereifter Technik zur Bestleistung – dies ist die Faszination Olympia. Es ist zugleich eine unfassbare Herausforderung, welche es zu meistern gilt. Mit dem Bauauftrag für das Dach des Aquatics Centre waren auch wir Teil dieser Faszination.

Kalzip auf dem olympischen Weg

London 2012 was calling und wir waren bereit. Unsere Planungen für die olympischen Sommerspiele 2012 waren dabei denen eines Spitzensportlers nicht unähnlich. Für eine Teilnahme an den olympischen Spielen bedarf es einer langen und detaillierten Vorbereitung. Wer dabei sein will, muss intensiv trainieren und sich stetig verbessern. Hürden müssen überwunden und Grenzen überschritten werden. Nur die besten erreichen das Ziel und sehen die olympische Flamme. Um ganz oben zu stehen, benötigt man den größten Kampfgeist und die beste Technik. Während die besten Schwimmer der Welt beispielsweise intensiv an ihrer Körperspannung oder Kondition gearbeitet haben, war es an uns, ihnen den bestmöglichen Austragungsort zu präsentieren.

Triumph nach langer und intensiver Vorbereitung

Doch dies wäre ohne eine perfekte Vorbereitung nicht möglich gewesen. Bereits bei der ersten Planung wurde auf absolute Präzision geachtet. Mithilfe innovativer 3D-Designtechnologie wurde die komplexe Dachkonstruktion konzipiert, um sowohl in der Herstellungs- als auch Installationphase hundertprozentige Genauigkeit gewährleisten zu können. Die Umsetzung erfolgte durch unser flexibles Kalzip XT System, welches ermöglicht, maßgeschneiderte Konstruktionen zu installieren. Bei der 160m langen, 80m breiten und 45m hohen Anlage sticht unser Dach als wesentliches Gestaltungselement hervor. Das Design orientiert sich an den spezifischen Eigenschaften des Wassersports und passt die Wassersportarena auch optisch an ihren Zweck an. So wurde das wellenförmige und ca. 1040m² große Dach von der Vorstellung eines Schwimmers, der das Wasser durchbricht, inspiriert. Als leitende Architektin des Projekts fungierte Zaha Hadid. Als erste Frau erhielt sie 2004 mit dem Pritzker-Preis die weltweit bedeutendste Architektur-Auszeichnung. Ihr kinetischer Baustil spiegelt sich perfekt in der fließenden Welle des London Aquatics Centre wider und macht die bereits 2016 verstorbene Architektin bis heute unsterblich.

„Inspire a generation“

Das Leitmotto der olympischen Sommerspiele 2012 war zugleich unser Ansatz, uns nicht auf unseren Errungenschaften auszuruhen, sondern stetig an uns weiterzuarbeiten und nach der bestmöglichen Leistung zu streben. Als unser olympisches Vorbild ist an dieser Stelle der US-amerikanische Schwimmer Micheal Phelps zu nennen. Trotz diversen Olympiasiegen 2004 und 2008 hatte Phelps auch 2012 nicht genug und wurde mit vier goldenen und zwei silbernen Medaillen der erfolgreichste Schwimmer in London. Mit insgesamt 23 gewonnen Goldmedaillen inspirierte er wahrlich eine gesamte Generation. Uns macht es stolz, Teil dieser Inspiration zu sein und wir können es kaum erwarten, mit unseren zukünftigen Bauprojekten für weitere Faszination zu sorgen.

Wir sind bei Sportstätten international mit im Spiel

Aspire Dome in Doha

Der 2005 in Doha, Katar eröffnete Aspire Dome ist bekannt für seine Vielseitigkeit. Mit 15.500 Sitzplätzen in 13 separaten Multisport-Hallen gilt die Anlage als der größte überdachte Mehrzweck-Dome der Welt. Schwimmwettbewerbe im 50-Meter-Becken, Volleyball oder Kunstturnen – im Aspire Dome ist nahezu jede Sportart umsetzbar. Aufgrund dessen konnten hier bereits diverse sportliche Großveranstaltungen wie die Asian Games (2006), die 13. IAAF Hallenweltmeisterschaften (2010) oder die Weltmeisterschaften im Kunstturnen (2018) ausgetragen werden.

Stadio delle Alpi in Turin

Gebaut zur Fußball-Weltmeisterschaft 1990 war das Stadio delle Alpi jahrelang Heimat von Juventus Turin und Schauplatz zahlreicher legendärer Spiele, unter anderem des Klassikers Deutschland – England im Juli 1990. Das dramatische Elfmeterschießen und der Einzug in das siegreiche WM-Finale gegen Argentinien sind noch heute unvergessen.

Etihad Stadium in Manchester

Erbaut zu den Commonwealth Games 2002 wurde das Stadion ein Jahr später zu einer reinen Fußball-Arena adaptiert, die seither Heimstätte von Manchester City ist. In dieser Zeit erlebte das Etihad Stadium unter anderem 5 englische Meisterschaften für die Citizens und unzählige große Spiele auf internationaler Bühne.

Qizhong Forest Sports City Arena in Shanghai

Bei dieser im Südwesten von Shanghai gelegenen Arena handelt es sich um die zweitgrößte Tennishalle Asiens. Tennis-Größen wie Roger Federer oder Novak Đoković feierten hier zwischen 2006 und 2008 ihre Siege bei den ATP Finals. Im Rahmen ATP Tour Masters 1000 wird seit 2009 in der bis zu 15.000 Plätzen fassenden Arena der Shanghai Masters ausgetragen. Ein besonderes Highlight ist zudem die Arena selbst. Das Dach kann innerhalb von nur acht Minuten geöffnet werden und stellt dabei die Öffnung einer Magnolienblüte dar.

Feyenoord Stadion in Rotterdam

Das auch als „De Kuip“ bekannte Fußballstadion in Rotterdam ist mit seinen 51.117 Plätzen das zweitgrößte Stadion der Niederlande und Heimspielstätte von Feyenoord Rotterdam. Diese feierten hier mit dem Gewinn des UEFA-Cups im Jahr 2002 im eigenen Stadion den größten Triumph der Vereinsgeschichte. Den wohl dramatischsten Sieg im Feyenoord-Stadium erlangte Frankreich im EM-Finale 2000 gegen Italien. Mit einem Ausgleich in der letzten Sekunde und einem Sieg durch ein Golden Goal in der Verlängerung wurden die Franzosen Europameister.

Tivoli in Innsbruck

Das im Jahr 2000 eröffnete „Tivoli“ war einer von acht Austragungsorten der Fußball-EM 2008. Europäische Football-Fans kennen das Stadion darüber hinaus als Austragungsort verschiedener Eurobowls. Zusätzlich dient der „Tivoli“ mit seinem beeindruckenden Bergpanorama dem österreichischen Fußball-Zweiligisten FC Wacker Innsbruck sowie dem American-Football-Team Swarco Raiders Tirol als Heimspielstätte.

Caesars Superdome in New Orleans

Direkt in New Orleans befindet sich eine der bekanntesten und eindrucksvollsten Arenen der USA. Der Caesars Superdome ist mit 25.000m² nutzbarer Fläche unter der im Durchmesser von 207m großen Dachkuppel der größte seiner Art. Weit über 70.000 Zuschauer erleben hier diverse Sportveranstaltungen der Superlative. So war die Arena bereits Schauplatz mehrerer Super Bowls. Als besondere Highlight gilt die Wrestling-Großveranstaltung Wrestlemania 34, welche im Jahr 2018 vor einer Rekordkulisse von 78.133 Zuschauern ausgetragen wurde.

PreZero Arena in Sinsheim

Die PreZero Arena in Sinsheim ist mit der Fertigstellung Anfang 2009 eine der neuesten Spielstätten der Fußball-Bundesliga. Seit diesem Zeitpunkt trägt die TSG 1899 Hoffenheim hier ihre Heimspiele aus. Dabei hat das Spiel vom 18.10.2013 gegen Bayer 04 Leverkusen den Fußball nachhaltig geprägt. Stefan Kießling erzielte das legendäre „Phantomtor von Sinsheim“, bei welchem ein Kopfball des Leverkusener Stürmers durch ein Loch im Netz seitlich ins Tor rollte. Die anschließenden Diskussionen führten schließlich zur Einführung der heute bekannten Torlinientechnik.

Estadio da Luz in Lissabon

Obwohl erst 2003 eröffnet, diente das Estadio Da Luz bereits als Kulisse für zahlreiche geschichtsträchtige Begegnungen. König Otto wurde mit Griechenland hier sensationell Europameister (2004), Real Madrid setzte sich im Champions-League-Finale nach einem Last Minute-Auslgeich mit 4-1 in der Verlängerung gegen den Stadtrivalen Atlético durch (2014) und die Finalrunde der Champions-League war Schauplatz des dritten Titelgewinns des FC Bayern München (2020).

Ghelamco Arena in Gent

Die KAA Gent spielt seit 2013 in der damals neu eröffneten Ghelamco Arena. Das in der belgischen Provinz Ostflandern gelegene Fußballstadion bietet Platz für 20.000 Zuschauer und war die Kulisse für die größten Vereinserfolge des belgischen Traditionsvereins. So schaffte es der 1864 gegründete Club mit einem 2-0 Heimsieg gegen Standard Lüttich in der belgischen Finalrunde 2015 zum ersten und bislang einzigen Mal die belgische Meisterschaft zu gewinnen. In der darauffolgenden Champions-Leaque-Saison gelang es Gent als erste belgische Mannschaft überhaupt die Vorrunde zu überstehen und ins Achtelfinale einzuziehen.