Kalzip, Dach+Holzbau – „Vario LB auf Schule Achim, Bremen“

Variables Dach für die Gesamtschule

Beim Dachaufbau für den neuen Trakt der Integrierten Gesamtschule in Achim legten die Architekten besonderen Wert darauf, dass der First begehbar ist und auf die Fläche im Nachgang eine Photovoltaikanlage aufgeklemmt werden kann. Mit einem flexiblen Dachstuhlsystem aus Aluminiumprofilen ließ sich die gewünschte Dachgeometrie schnell und einfach umsetzen.

Am Rande eines großen Schulareals, das verschiedene Schulformen beherbergt, ist zur Neugründung der Integrierten Gesamtschule Achim in der Nähe von Bremen ein Neubau errichtet worden. Die öffentliche Schule empfängt Schülerinnen und Schüler unabhängig von der Schulform und bietet ihnen so die Möglichkeit sich einen Schulabschluss zu erarbeiten, der ihren Fähigkeiten entspricht. Mit dem neu errichteten Gebäudekomplex findet sich ausreichend Platz für aktuelle Bildungskonzepte in modernen Klassenzimmern. Die helle einladende Fassade wird durch ein helles Dach aus Aluminium ergänzt.

Leicht und doch stark: Die Dachstuhlkonstruktion aus stranggepressten Aluminiumprofilen bietet die Statik für ein Dach, das auch nachträglich noch eine PV-Anlage aufnehmen kann. (Foto: © DADEGO)

Anforderungen in der Planung

Mit einer Stahlbetondecke als Grundlage, hätte das Dach auch als einfaches Flachdach ausgeführt werden können. Optisch zu dem angrenzenden Gebäude auf dem Areal passend, wurde sich auch hier für ein Stehfalzdach aus Aluminiumprofilen entschieden. Nach Vorgabe der Architekten sollte das Gefälledach über den First begehbar sein und über eine entsprechende Absturzsicherung verfügen. Zur Aufgabenstellung gehörte außerdem, dass auf die L-förmige Dachkonstruktion auch im Nachgang in Teilbereichen eine Photovoltaikanlage unkompliziert aufgeklemmt werden kann. Deshalb fiel die Entscheidung auf Vario LB von Kalzip. Das Dachstuhlsystem überzeugte durch sein unkompliziertes Baukastenprinzip, mit dem sich nahezu jede Dachgeometrie abdecken lässt – unabhängig vom Untergrund. Die Eindeckung der Kaltdachkonstruktion mit Stehfalzprofiltafeln bietet zudem ausreichend Möglichkeiten für nachträgliche Anpassungen.

 

Effizienter Materialeinsatz

Das System Vario LB besteht aus stranggepressten Aluminiumprofilen und ist daher sehr leicht und statisch als vollwertiges Dachstuhlsystem einsetzbar. Das Material ist als nicht brennbar in der Baustoffkategorie A1 eingestuft. In der Herstellung der Produkte verwendet Kalzip einen besonders hohen Anteil recycelten Materials – je nach Verfügbarkeit zwischen 75 und 95 Prozent. Aluminium ist zudem robust und langlebig. Eine hohe Witterungsbeständigkeit sowie Unempfindlichkeit gegenüber mechanischer Belastung garantiert jahrzehntelangen Werterhalt und einen geringen Aufwand in puncto Wartung und Pflege. „Mit der zum Zeitpunkt der Planung immer schwieriger werdenden Rohstoffsituation konnten wir mit unserem System aus kostengünstigem und vor allem verfügbarem Rohstoff bei den Bauherren punkten“, berichtet Friedemann Felix Dahling, der als Gebietsverkaufsleiter Nord bei Kalzip für das Projekt verantwortlich ist.

Neben der im Koblenzer Werk vorgefertigten Systemkomponenten, lieferte Kalzip auch die Verlegepläne inklusive Details und Stücklisten. „Bei der Planung des Dachaufbaus der Gesamtschule haben wir den Architekten und Verarbeiter von Beginn an unterstützt. So konnten wir die Wünsche in einem Verlegeplan festhalten, der auch die prüffähige Statik berücksichtigt und als Anleitung für die Dachdecker dient“, so Friedemann Felix Dahling.

Direkt auf der Stahlbetondecke wurden Basisprofile montiert, die als Halterung für die LB Stützenprofile dienen. (Foto: © Thorsten Scherz Fotografie)

 

Aufbau mit Leichtgewichten

Für den Aufbau des Daches zeichnet die Dachdecker-Genossenschaft Bremen eG – kurz DADEGO – verantwortlich. Die auf dem Neubau errichtete Stahlbetondecke bot den Verarbeitern einen planebenen Untergrund. Hierauf befestigten sie zunächst Basisprofile, die als Halterung für die LB Stützenprofile dienen. Diese entscheiden durch ihre im Verlegeplan festgehaltenen und vorgegebenen Höhen bereits über die Geometrie des Daches. Das auf den Stützen montierte LB Gabelprofil ist Dreh- und Angelpunkt der Konstruktion: Hier wurde die LB Rohrpfette eingelegt, die dem Gefälle des Daches von 7° entsprechend ausgerichtet wurde.

Um sicherzustellen, dass die Dacheindeckung ausreichend Tragkraft für spätere Begehungen und eine aufgeklemmte Photovoltaikanlage hat, befestigten die Fachhandwerker zusätzlich im Abstand von 1,70 m Aussteifungsprofile an den Pfetten. „Da es sich hier um ein Stecksystem handelt, kann man nicht viel falsch machen. Außerdem konnten wir die Elemente ganz einfach mit den dazugehörenden Schrauben fixieren, ohne viel Aufwand oder Einsatz von zig Werkzeugen“, berichtet Michael Kording von DADEGO.

 

Von Lichtkuppel bis Regenrinne

Mit Fertigstellung des Dachstuhls konnten die Fachhandwerker die systemkompatiblen Stehfalzprofile eindecken. Zur sicheren Montage stehen hier die LB Drehklipps zur Verfügung, die in die Profile der Rohrpfetten gesteckt und dann mit einer 90-Grad-Drehung fixiert werden. Auf die Drehklipps verlegte das Team von DADEGO die Profiltafeln 50/429 von Kalzip und verbördelte diese abschließend.

Die L-förmige Dachfläche ist nahezu durchgehend mit Aluminiumprofiltafeln eingedeckt, mit einer Ausnahme: Für die Möglichkeit einer späteren Begehung des Daches über den First wurde eine Lichtkuppel installiert. Um hier Regeneintragssicherheit zu gewährleisten, wurde bereits in der Planung ein umlaufendes Kragenblech sowie ein systemkompatibler Anschlussrahmen aufgenommen. Niederschlagswasser wird zudem sicher über Regenrinnen abgeleitet, die von den Dachdeckern ohne großen Aufwand an der unteren Seite der Profiltafeln angebracht wurden.

 

Alle Anforderungen erfüllt

Innerhalb von nur sieben Werktagen konnte das vier Mann starke Team den Dachstuhl errichten und die Dachfläche von etwa 1.700 Quadratmetern eindecken. Damit erweist sich Vario LB nicht nur als leicht zu verarbeiten, sondern auch als besonders wirtschaftlich. Neben der Systemstatik und der bauaufsichtlichen Zulassung des Systems, bietet die systemkompatible Absturzsicherung von Kalzip zusätzliche Sicherheit auf dem Dach. Die übersichtliche Anwendungshilfe unterstützt Fachhandwerksbetriebe und Planer bei der korrekten Umsetzung der bauaufsichtlichen Zulassung. Auch nachträgliche Bauvorhaben am Dach können realisiert werden. So ist die Statik entsprechend auf zusätzliches Gewicht einer Photovoltaikanlage ausgerichtet. Für die Verlegung von Anschlüssen ist zudem innerhalb der Kaltdachkonstruktion ausreichend Platz. So können die Schüler der Integrierten Gesamtschule Achim unter einem doppelt nachhaltigen Dach ihrem Unterricht folgen.

Einfache Montage: Mit einer Schraube fixierten die Dachdecker Aussteifungsprofile an den Pfetten. (Foto: © Thorsten Scherz Fotografie)

 

Bautafel (Auswahl)

Projekt: Bedachung eines Neubaus der Integrierten Gesamtschule in Achim (Bremen)

Bauzeit: 2021

Auftraggeber: Gemeinde Achim

Dachdeckungsarbeiten: Dachdecker-Genossenschaft Bremen eG / DADEGO

 

 

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Die Gefahren des spontanen Spezifikationswechsels

Autor: Adrian Whitefoot

In den letzten Jahren wurde die Sicherheit von Gebäuden zu Recht in den Mittelpunkt gerückt, insbesondere durch den Hackitt Review nach der Grenfell-Tower-Tragödie im Vereinten Königreich. Die Umstellung von Spezifikationen, die oft aus Kostengründen erfolgt, kann jedoch schwerwiegende Auswirkungen auf die Sicherheit haben. Hier betrachtet Adrian Whitefoot (Leiter der Anwendungstechnik) bei Kalzip UK, wie wichtig es ist, sicherzustellen, dass Systeme für die Gebäudehülle wie vorgesehen funktionieren und die Systemintegrität erhalten bleibt.


(© Kalzip GmbH)

Die wirtschaftlichen Realitäten von Bauprojekten führen dazu, dass die Kosten häufig gesenkt werden müssen, um den finanziellen Zwängen zu genügen. Dieser Druck hat sich im vergangenen Jahr durch die steigenden Materialkosten noch verstärkt. Dies kann dazu führen, dass das vorgesehene Dach- oder Fassadensystem gegen eine kostengünstigere Variante ausgetauscht wird. Oft wird angenommen, dass zwei Systeme gleichwertig sind, weil sie gleich aussehen und sogar die gleichen Rohstoffe verwenden. Die Leistung der beiden Systeme kann jedoch erheblich variieren, was sich auf verschiedene Weise auf das Gebäude auswirken kann.

So kann beispielsweise ein für ein Gebäude spezifiziertes Fassadensystem aus Aluminium die Brandschutzklasse A1 oder A2 „nicht brennbar“ erreicht haben. Ein anderes Aluminium-Fassadensystem mag zwar ähnlich aussehen, hat aber nicht unbedingt das gleiche Brandverhalten. Das liegt daran, dass es möglicherweise eine Dämmung enthält, die als brennbar eingestuft ist, oder eine andere Komponente aufweist, die die Brandausbreitung nicht einschränkt. Dies bedeutet, dass das Gebäude im Falle eines Brandes einem größeren Risiko ausgesetzt sein kann, insbesondere wenn es ursprünglich für eine nicht brennbare Fassadenlösung entworfen wurde.


(© Kalzip GmbH)

Bei Dachsystemen

Im Hinblick auf die Dacheindeckung kann ein ungeeignetes System die Sicherheit derjenigen beeinträchtigen, die das Dach während der Lebensdauer des Gebäudes betreten müssen, z. B. für Wartungs- und Inspektionsarbeiten an den Anlagen auf dem Dach. Alle zugänglichen Dachflächen müssen die erforderliche Festigkeit aufweisen, und dies sollte bereits in der Entwurfs- und Spezifikationsphase berücksichtigt worden sein. Ein ähnliches, aber technisch nicht gleichwertiges System ist möglicherweise nicht für diesen Zweck ausgelegt und könnte versagen, was zu schweren und sogar lebensbedrohlichen Verletzungen führen kann.

Windlasten

Ein weiterer Aspekt der Gebäudesicherheit beim Wechsel der Spezifikationen ist die Windbelastung. Sowohl Dach- als auch Fassadensysteme werden so spezifiziert, dass sie einer berechneten Windlast und den vorhergesagten Wetterbedingungen standhalten. Verfügt das ausgetauschte System nicht über die erforderliche strukturelle Widerstandsfähigkeit, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Bei starkem Wind, wie er in diesem Jahr in vielen Teilen des Vereinigten Königreichs bereits aufgetreten ist, kann die Struktur versagen und sich Teile vom Gebäude lösen. Dies stellt nicht nur eine Gefahr für die Menschen im und um das Gebäude dar, sondern kann auch erhebliche Kosten für die Reparatur des Daches und die Beseitigung von Schäden an der Gebäudestruktur und im Inneren des Gebäudes nach sich ziehen.


(© Kalzip GmbH)

Genauigkeit ist der entscheidende Faktor

In der Realität kann es vorkommen, dass die Spezifikationen während eines Projekts überprüft werden müssen. Es ist jedoch von entscheidender Bedeutung, dass die Leistungsdaten jedes potenziellen neuen Systems sorgfältig geprüft werden, um sicherzustellen, dass es in allen Bereichen mit dem angegebenen System gleichwertig ist. Die Hersteller sollten in der Lage sein, vollständige und detaillierte Informationen über die Leistung ihrer Systeme sowie relevante Testdaten zur Verfügung zu stellen, einschließlich Zertifizierungen von unabhängigen Dritten. Führende Hersteller verfügen über Testdaten für ihre Systeme in einer Vielzahl von Situationen und mit verschiedenen zugelassenen Konfigurationen.

Es ist auch wichtig, daran zu denken, dass Zertifizierungen und Leistungsdaten nur für das gesamte System gelten, mit den genauen Komponenten, die bei der Prüfung verwendet wurden. Etwas so Einfaches wie eine andere Art der Befestigung oder eine andere Dicke der Isolierung kann die Leistung des Systems verändern. Bauunternehmer sollten jedem Anbieter, der Testdaten für ein System vorlegt, bei dem irgendwelche Komponenten ausgetauscht wurden, mit äußerster Vorsicht begegnen. Der Austausch eines bestimmten Elements macht die Zertifizierung sowie die Herstellergarantie ungültig und kann dazu
führen, dass der Bauunternehmer für etwaige Fehler oder Nichteinhaltung verantwortlich gemacht wird.

Die Installation

Außerdem wird empfohlen, dass ein System nur von einem für dieses spezielle System ausgebildeten Team installiert wird. Auch wenn sie Erfahrung mit einem allgemeinen Systemtyp haben, gibt es keine Garantie, dass der Installationsprozess derselbe ist. Die Hersteller bieten häufig Schulungen zu ihren Systemen an, um sicherzustellen, dass die Installation mit dem empfohlenen Verfahren übereinstimmt, und um den Auftragnehmern zu helfen, sie so effizient wie möglich durchzuführen. Führende Hersteller bieten auch technische Unterstützung während der gesamten Installation an und führen Inspektionen durch, um sicherzustellen, dass das System wie vorgesehen installiert wird.

Die Sicherheit von Gebäuden kann leicht gefährdet werden, wenn Spezifikationen ohne die nötige Sorgfalt ausgetauscht werden. Wenn man ein alternatives Dach- oder Fassadensystem in Erwägung zieht, ist es wichtig, sich die Details genau anzusehen, um sicherzustellen, dass alle Leistungskriterien erfüllt werden und, was wichtig ist, dass die Daten für das gesamte fragliche System gelten.

Download der Pressemitteilung:

Kalzip PR Gefahren des Spezifikationswechsels

Neubau Kindertagesstätte Murg

Ein nachhaltiges Leuchtturmprojekt für Murg:
Die neue KiTa „In der Mühle“

 

Optisch strukturiert

Die Gemeinde Murg im Waldkreis Waldshut liegt direkt am Rhein an der Deutsch-Schweizer Grenze und bietet Idylle wie aus dem Bilderbuch. Die Murg fließt plätschernd neben dem langgezogenen Grundstück entlang, auf dem ein neues Schmuckstück für die Gemeinde entstand: die KiTa „In der Mühle“. Auch wenn die geplante Kindertagesstätte für 6 Gruppen Platz bieten musste, war an ein optisch wuchtiges Gebäude bei diesen Voraussetzungen nicht zu denken.

Der Neubau mit Kalzip Dachkonstruktion von oben betrachtet (© Ernesto Preiser Architektur)

Gemeinde mit ökologischem Leitbild

In der Umsetzung entschieden sich der lokale Architekt Ernesto Preiser deshalb für eine fein strukturierte Kombination aus Holz und Aluminium. Damit greift er auch die Historie des Grundstücks auf, stand doch an dieser Stelle für viele Jahrzehnte ein Holzsägewerk. Fast 200 Tonnen Holz wurden in den vorgefertigten Bauteilen genutzt und sorgen für ein hervorragend natürliches Raumklima mit besten Energiestandards. Die passende Dachlösung für ein solch modernes, nachhaltiges Gebäude? Natürlich von Kalzip. In TitanSilber gehalten bildet es ein optisches Gegengewicht zu den vertikalen Holzpaneelen und sorgt für die nächsten Jahre für hohe Funktionalität bei geringem Wartungsaufwand. Bei über 600 m² ein nicht zu vernachlässigender Punkt, immerhin kosten baufällige Gebäude die Kommunen Jahr für Jahr Milliarden an Euros.

Ideal in die Umgebung integriert dank feinsinniger Architektur (© Ernesto Preiser Architektur)

Entwurf mit Ecken und Kanten

Dass dabei nicht zwingend eine kühle, sachliche Atmosphäre im Inneren entstehen muss, beweist der Bau in Murg eindrucksvoll. Ohne eingezogene Zwischendecke bietet die Dachkonstruktion luftige Raumhöhe und durch die Verkleidung mit Holzpaneelen eine gemütliche Wirkung.

Von außen ist der KiTa-Komplex optisch in 5 Baukörper gegliedert, die sich organisch mit unregelmäßigen Winkeln aneinanderreihen. So entsteht neben einer Gliederung auch funktional Raum für alle nötigen Details im Innen- wie Außenbereich. Auch die Dachkonstruktion folgt diesem Ansatz und weist eine Spannung erzeugende Unregelmäßigkeit auf – eine echte Herausforderung für Dachsystem und Handwerksbetrieb.

Ein Ort zum frei entwickeln und ausbrechen aus starren Strukturen (© Ernesto Preiser Architektur)

Lokale Partner vor Ort – gewusst wie

Dank des Kalzip Dachsystems und der Expertise des lokalen Partners Schneider + Sohn Sanitärtechnik und Blechnerei konnte die besondere Geometrie der Dächer schnell und effizient umgesetzt werden.

Nicht wenige Anwohner vor Ort waren erstaunt, in welch kurzer Zeit der Bau der neuen Kindertagesstätte vonstattenging: Gerade noch leere Fläche, stand nach wenigen Wochen schon ein fertig überdachter Bau. Bei dieser Kernkompetenz kann Kalzip mit seinen Dach- und Fassadenlösungen besonders punkten, dank der vorgefertigten Teile und einem enorm großen Netzwerk an Partnerbetrieben ist Organisation und Montage kein Hexenwerk.

 

Mit Solaranlage? Kein Problem bei Kalzip Dächern

Nachdem die Region Hochrhein durchaus für ihre vielen Sonnenstunden bekannt ist, wurde der Neubau im Sinne ökologischer Weitsicht teilweise mit Solarpaneelen ausgestattet. Kann ein solches Unterfangen bei einigen Dachkonstruktionen durchaus aufwändig sein, sind Kalzip Dachkonstruktionen dafür ideal vorbereitet und erlauben eine schnelle, unkomplizierte Montage. Selbst eine nachträgliche Erweiterung wäre unproblematisch, sollte sich die Gemeinde in den kommenden Jahren dafür entscheiden.

Einen Teil des Strombedarfs kann die KiTa durch Solarpaneele selbstständig abdecken (© Ernesto Preiser Architektur)

 

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Dachsanierung Markthallen Sendling

Die Markthalle 3 des Münchner Großmarktes:
Sanierung bei laufendem Betrieb

 

Markthalle mal drei

Bei der Dachsanierung der Markthalle 3 des Münchener Großmarktes kam ein Sanierungssystem von Kalzip zum Einsatz. Die schnell installierbare und unkomplizierte Lösung überzeugte die Betreiber, auch die anderen Hallen zu sanieren.

Hochbetrieb herrscht in diesen Hallen auch schon lange vor Sonnenaufgang

Großmarktflair seit 1912

Im Münchener Stadtteil Sendling herrscht seit über 100 Jahren reges Treiben auf dem Gelände des Großmarktes. Das inzwischen 310.000 m2 große Areal nahe der Isar beherbergt neben Verwaltungsgebäuden, Kontor-, Kühl- und Lagerhäusern sowie einer Gärtnerhalle noch immer die vier historischen Großmarkthallen, mit denen 1912 einer der größten Umschlagplätze für Obst und Gemüse in ganz Europa eröffnet wurde.

Halle an Halle reiht sich in München Sendling auf dem Großmarkt

Sanierung mit Hindernissen

Nach damaliger Bauweise erfolgte nach dem zweiten Weltkrieg die Instandsetzung der zerstörten Dächer mit Bimsdielen als Tragwerk. Mit verzinkten Stahlblechen konnte funktional ein flach geneigtes Dach errichtet werden. Mittlerweile stellte sich aber, vor allem bei Halle 3 deutlich erkennbar, auch diese Lösung als nicht mehr zweckmäßig heraus. An vielen Stellen war die Dachhaut verrostet und die Bimsbetondielen marode und nicht mehr belastbar.

Das Architekturbüro BH Architekten aus München wurde beauftragt, Umbaupläne für eine unkomplizierte Lösung zu erstellen. Der Hallenbetrieb sollte während der Sanierungsarbeiten möglichst uneingeschränkt weiterlaufen. Die mangelnde Tragfähigkeit des Dachstuhls hätte die Belastung durch Umbauarbeiten oder Neueindeckung nicht ausgehalten. Ein Fachberater von Kalzip hat die Planer mit dem Einsatz des Vario LB-Systems als Lösungsvorschlag überzeugt.

Der Zustand der Dächer ist nicht mehr tragbar, im wahrsten Sinne des Wortes

Metall statt Bimsbeton

Die Herausforderung bestand darin, eine Konstruktion zu finden, welche die Bimsdielen vollständig entlastet, ohne diese abbrechen zu müssen. Letztlich wurde entschieden, das Gebäude um eine hölzerne Auflagerkonstruktion zu erhöhen und als neues Tragwerk einen Metalldachstuhl zu errichten. Diesen Auftrag setzte der Fachbetrieb für Metallbedachungen Binder und Sohn aus Ingolstadt fachgerecht um.

Um die im Gebäudeinneren arbeitenden Händler vor eventuell herunterfallendem Bimsabbruch zu schützen, zogen die Fachhandwerker zunächst eine Trapezblechlage unterhalb der Bimsbetondielen ein. Außen entfernten die Spengler die alte Metalldachdeckung und brachen die Bimsbetondielen an beiden Walmdachflächen ab. In klassischer Zimmermannsarbeit errichtete das Team schließlich eine über dem alten Tragwerk erhöhte hölzerne Auflagekonstruktion. Eine Behelfsdeckung sorgte während der Arbeiten für eine regeneintragssichere Schicht.

Die Umbauarbeiten bei laufendem Betrieb

Neues Dach in Leichtbauweise

Mit einem System aus Aluminium von Kalzip konnte der Gesamtaufbau mit deutlich weniger Gewicht als zuvor realisiert werden. Das innovative System Vario LB erlaubte es, die Montagearbeiten einfacher zu gestalten: Statt der üblichen Stahlwinkel wurde ein Pfettenschuh auf die hölzerne Konterlattung montiert. Als Traglattung kamen die systemzugehörigen Rohrpfetten aus Aluminium zum Einsatz, an deren Oberseite auf einem Drehklipp die üblichen Befestigungspunkte für die Profiltafeln installiert wurden.

„Die Rohrpfetten haben ohne weiteres die Spannweiten zwischen den Konterlatten überbrückt. Außerdem sind die einzelnen Komponenten des Systems sehr flexibel in ihrer Ausrichtung und Kombination, wodurch wir einfach nach Baukastenprinzip so arbeiten konnten, wie wir es brauchten“, sagt Thomas Binder, Geschäftsführer des Metallbedachungsbetriebs Binder und Sohn.

Logistische Hindernisse

Da der Betrieb der Großmarkthallen nahezu uneingeschränkt weiterlief, fuhren schon früh morgens Transporter palettenweise Lebensmittel über das Gelände. Eine Anlieferung von Baustoffen vor der Mittagszeit war kaum möglich. Auch eine Zwischenlagerung des Baumaterials ließ die Situation nur schwerlich zu.

Die ersten Markthalle mit neuem Dach, die angrenzenden Hallen sind schon in Vorbereitung

Auf drei folgt zwei

Bereits nach zwölf Wochen wurde die Sanierung der etwa 1.700 m2 großen Dachfläche der Großmarkthalle abgeschlossen. Zu Beginn der Arbeiten im Mai 2021 war zunächst nur Halle 3 in Planung. Während dessen stellte sich heraus, dass die Dächer der beiden anderen Hallen ebenfalls sanierungsbedürftig waren. So beschlossen die Betreiber, auch Halle 2 noch im gleichen Jahr und das der Großmarkthalle 4 ab April 2022 neu decken zu lassen – überzeugt von der Arbeit des Teams von Binder und Sohn sowie vom Baukastensystem von Kalzip.

 

 

Über Kalzip
Kalzip® vertreibt und produziert Dach- Fassadenprofile aus Aluminium für die Bereiche Industriebau, Freizeitanlagen/Sportstätten, Transportwesen und Wohnungsbau. Weltweit beschäftigt die Kalzip Gruppe 160 Mitarbeiter und ist auf nahezu allen Regionen der Erde vertreten. Seit Oktober 2018 ist Kalzip ein Unternehmen der Donges Group. Die Donges Group ist führender Anbieter für Brücken- und Stahlbau sowie Dach- und Fassadensysteme in Europa. Die Unternehmensgruppe besteht aus den Marken Donges SteelTec GmbH, FDT GmbH & Co. KG, Kalzip GmbH, Nordec OY und Permasteelisa España Donges Group SA und beschäftigt rund 1400 Mitarbeiter in 14 Ländern.

 

 

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Sanierung des Inverurie Community Campus

Der Inverurie Community Campus in Aberdeenshire:
Ein moderner Treffpunkt für Schüler und die Bürger der Stadt

 

Kalzip Dach- und Fassadenkonzept schützt den 56 Millionen Pfund teuren Inverurie Community Campus

Das Team, das für die 56 Millionen Pfund teure Sanierung eines Gemeindecampus in Aberdeenshire verantwortlich ist, hat eine umfassende Auswahl an Kalzip® Profilen in verschiedenen Farben und Breiten eingesetzt, um das Dach und die Fassade der wichtigsten Bauwerke zu vervollständigen: einschließlich des Hauptlehrgebäudes, des Schwimmbads und der Sporthalle.

Das Prunkstück von Aberdeenshire – der frisch renovierte Community Campus für die gesamte Gemeinde

Ein inspirierender Ort zum Lernen

Das von Halliday Fraser Munro entworfene und vom Hauptauftragnehmer Robertson Construction errichtete Projekt Inverurie Community Campus umfasste auch einen 3 Millionen Pfund teuren Unterauftrag für die Dach- und Fassadenarbeiten, die vom Kalzip Montagepartner Curtis Moore ausgeführt wurden.

Die neue Schule, die das bestehende Gebäude ersetzt, verfügt über 73 Klassenzimmer und Labors sowie über Sportanlagen, einen großen Speisesaal, eine Küche und einen Konferenzraum. Sie bietet Platz für 1.600 Schüler – und ist damit eine der größten Schulen im Nordosten Schottlands. Zudem verfügt sie über eine Reihe von Einrichtungen für die Allgemeinheit, darunter ein Schwimmbad mit sechs Bahnen und Trainingsbecken, Fußballplätze im Freien und ein Fitnessstudio.

Die größte Schule im Norden Schottlands und Treffpunkt für Sportbegeisterte

Produkte mit Profil, die Leistung bringen

Zu den Kalzip® Profilen, die Curtis Moore für den Auftrag lieferte, gehörten 65/400 und 65/500 sickenlose Profiltafeln in der Stärke 0,9 mm in zwei Bronzetönen für die Fassaden. Das Dach besteht hingegen aus 65/500 sickenlosen Profiltafeln in der Stärke 1,0 mm mit einer PVF2-Oberfläche.  Neben den Dampfsperren ist das Dach durch Materialien, wie klare Membranen, Folien und Bänder für hohe Schalldämmung ausgelegt.

Die unregelmäßige Fassadengestaltung passt sich perfekt in das Umfeld ein und wirkt in der Holzoptik beinahe organisch

Fachwissen zur Gewährleistung der Passgenauigkeit

Die technische Abteilung von Kalzip unterstützte das Projektteam unter anderem bei der Gestaltung der Fensterelemente, wobei drei verschiedene Baubreiten eingesetzt wurden, um einen möglichst wirtschaftlichen Materialeinsatz zu erreichen und gleichzeitig eine ästhetisch ansprechende Fassade zu schaffen.

Widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse

Die Kalzip® Stehfalzdach- und Fassadenpaneele mit PVF2 Beschichtung, in Stucco dessiniert oder in anderen Oberflächen bieten eine hervorragende Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit, die dem schottischen Klima über eine lange, wartungsarme Nutzungsdauer standhält. Kalzip® gewährt eine 25-jährige Garantie auf die fertige Anlage, wobei das System eine Mindestlebensdauer von 40 Jahren aufweist.

Der Schein trügt: die Fassade muss sich im schottischen Klima nicht nur im Sonnenschein bewähren

 

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Kalzip® vertreibt und produziert Dach- Fassadenprofile aus Aluminium für die Bereiche Industriebau, Freizeitanlagen/Sportstätten, Transportwesen und Wohnungsbau. Weltweit beschäftigt die Kalzip Gruppe 160 Mitarbeiter und ist auf nahezu allen Regionen der Erde vertreten. Seit Oktober 2018 ist Kalzip ein Unternehmen der Donges Group. Die Donges Group ist führender Anbieter für Brücken- und Stahlbau sowie Dach- und Fassadensysteme in Europa. Die Unternehmensgruppe besteht aus den Marken Donges SteelTec GmbH, FDT GmbH & Co. KG, Kalzip GmbH, Nordec OY und Permasteelisa España Donges Group SA und beschäftigt rund 1400 Mitarbeiter in 14 Ländern.

 

 

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Nachhaltige Produktionshallen bei TRUMPF

Neubau auf dem TRUMPF Firmengelände bei Stuttgart:
Industriebauten als Stromlieferant

Großes Modul für kleine Technik. Unter diesem Motto beteiligte sich Kalzip an der Fertigstellung der Produktionshallen der Firma Trumpf in Ditzingen. Dabei konnten gleich drei Hallen mit Dächern von Kalzip ausgestattet werden, die ein modernes Design und eine integrierte Solar-Dachlösung vereinen.

Das Unternehmensgelände der Firma TRUMPF in Ditzingen bei Stuttgart

Ein Spiel mit Winkel und Höhen

Die Firma TRUMPF bietet Fertiglösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen, Lasertechnik, Elektronik und Elektrowerkzeuge und das schon seit fast 100 Jahren.
Für die kürzlich neu entstehenden Gebäude auf dem Firmengelände lieferte die Architekturgesellschaft Barkow Leibinger aus Berlin den Entwurf. Statt üblicher simpler Flachdächer entschieden sich die Architekten für eine dynamisch anmutende Dachkonstruktion. Leicht geneigte Satteldächer und Schmetterlingsdächer mit Gefällen von jeweils 5° wechseln sich drei bis vier Mal pro Halle ab und bilden von oben betrachtet an First und Traufen eine grade Linie.

Der Entwurf der Architekturgesellschaft Barkow Leibinger spielt mit gespiegelten Dachneigungen

Dachflächen aktiv nutzen

Zudem trug Kalzip mit seinen Bedachungselementen zu einer Besonderheit bei. Im Gegensatz zu anderen Produktionshallen, wurden die Neubauten in Ditzingen zum größten Teil mit Solarpaneelen von DAS Energy bedeckt, die zu einer nachhaltigen Energiegewinnung beitragen. Der Wunsch der Architekten eine möglichst hohe Auslastung mit Solarmodulen bei einer homogenen Fläche zu erzielen, stellte sowohl den Hersteller Kalzip, als auch die Verarbeiter vor Herausforderungen.

Optik und Funktionalität gehen hier Hand in Hand

Praktische Herausforderungen bei Transport und Montage

Eine weitere Herausforderung stellte die Sonderanfertigung in Überlänge da. Denn für das Bauprojekt in Ditzingen sind Profiltafeln mit einer Länge von bis zu 28 Metern und mit bis zu 12 Solarmodulen auf einem Profil entstanden – und damit die bisher längsten AluPlusSolar-Profiltafeln, die jemals von Kalzip produziert und ausgeliefert wurden. Entsprechend schwierig gestaltete sich der Transport: Auf einen Überlängentransporter verladen, wurden die Profiltafeln dauerhaft von einem Begleitfahrzeug des Spediteurs im Auge behalten. Zusätzlich begleitete eine Polizeieskorte den LKW auf der Strecke vom Kalzip-Werk in Koblenz über die Autobahn bis zur Baustelle in Ditzingen.

Als abschließende Schicht wurden die Profiltafeln von Kalzip verlegt. Aufgrund von Dachdurchdringungen und Übergängen sind die Tafeln entsprechend in unterschiedlichen Längen produziert worden. Um die Solarmodule zusammenschalten und mit dem Wechselrichter verbinden zu können, mussten die Monteure jede Tafel einzeln verbauen, was einen besonderen Einsatz des Teams erforderte: „Wir haben bereits Kalzip-Systeme verbaut, allerdings noch nie in dieser Größenordnung. Auf dem Stehfalz der jeweils vorherigen Profiltafel aufgesetzt, mussten rund 11 Monteure die Tafel angewinkelt halten, damit der Elektriker darunter die Anschlüsse verkabeln konnte“, erklärt Tobias Brohmann.

Die Dimensionen der Solarmodule als Herausforderung auf der Baustelle

Genug Strom für ein ganzes Dorf

Doch all die harte Arbeit zahlte sich aus. So konnte die höchstmögliche Auslastung an Solarpaneelen erreicht werden. Bis auf wenige Zentimeter Randstreifen und an Dachdurchdringungen sind auf den Dachflächen von insgesamt rund 15.200 m2 flächendeckend Solarmodule verbaut worden. Insgesamt rund 10.000 Paneele erreichen eine Leistung von 1.138,5 kWp – eine Menge, mit der sich rund 100 Einfamilienhäuser vorsorgen ließen – und sorgen somit für eine nachhaltige und ökologische Energiegewinnung.

 

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Ausbau Campus Deutsche Flugsicherung

Das Ausbildungszentrum der Deutschen Flugsicherung in Kaufbeuren:
Tradition und Moderne in Einklang gebracht

Seit 2017 bildet die Deutsche Flugsicherung (DFS) nicht nur im zivilen Bereich aus, sondern hat auch in Kooperation mit der Bundeswehr die militärische Flugsicherungsausbildung übernommen. Um den jährlich 60 bis 80 Lehrgangsteilnehmer optimale Voraussetzungen für ihre Lehrgänge zu bieten, wurde dafür der Campus in Kaufbeuren entsprechend aus- und umgebaut.

Der Campus der Deutschen Flugsicherung im schwäbischen Kaufbeuren

Auf dem neuesten Stand der Technik

Herzstück des Campus-Geländes ist das neu erbaute Ausbildungszentrum, in dem die Aus- und Fortbildung der Lehrgangsteilnehmer zu Fluglotsen und Flugberatern stattfindet. Um perfekt auf das spätere, hochtechnische Berufsumfeld vorbereitet zu sein, bietet die DFS Technik auf dem aktuellsten Stand: Papierlose und ausschließlich digitale Schulungsunterlagen sind dabei schon Standard, die Simulatorräume wirklich beeindruckend nahe an der Realität. Und auch die restlichen Schulungsräume bieten alles, was das Technikerherz sich für ein modernes Schulungszentrum wünscht.

Hier finden die zukünftigen Fluglotsen und Flugberater ideale Schulungsbedingungen vor

 

Die Herausforderung, dieses zeitgemäße und technisch fortschrittliche Arbeiten und Lernen von Innen auf die Gebäudehülle zu übertragen, hat sich das Büro Henn Architekten-Ingenieure aus München zur Aufgabe gemacht. Ihr Entwurf des Ausbildungszentrums geht dabei in Extreme: Die Grundform des Gebäudekorpusses mit Satteldach, wie in den umliegenden schwäbischen Städten und Gemeinden tausendfach zu finden, bildet den Kern der Formensprache. Dem Gegenüber findet eine radikale Reduktion statt, rein auf Fläche und Struktur beschränkt sich der Entwurf und setzt so ein Ausrufezeichen.

An der Region orientiert und doch völlig eigenständig in seiner Ästhetik

Reduktion bis ins Detail

Was auf den ersten Blick so einfach erscheint, gelingt bei genauerem Hinsehen nur durch viele durchdachte Details. Das unterste Stockwerk mit seinen durchgängigen Glasfassaden bildet den Sockel des Gebäudes, der prägnante Satteldach-Korpus scheint darauf zu schweben. Auch bei genauerem Hinsehen sind keine Stützpfeiler zu finden – die technischen Eigenschaften des Materials machen es möglich. Auch das Regenablaufsystem ist perfekt in den Entwurf integriert und zerstört als funktionales Element nicht den flächigen Grundgedanken. Versteckt unter der Gebäudehülle können Sie durch die offene Oberfläche der Profile ideal ihrer Aufgabe nachkommen. Verantwortlich für die Umsetzung zeigt sich hier die ausführende Firma Pröckl GmbH.

Klare Kanten, so weit das Auge reicht. Sie prägen den Entwurf von Henn Architekten-Ingenieure.

Ich sehe was, was du nicht siehst

Das Stanzprofil der Kalzip Profiltafeln 65/400, die sowohl für Fassade als auch das Dach genutzt sind, sorgt aber noch für eine weitere funktionale Besonderheit. Von Innen lassen Sie einen Blick nach außen zu, wohingegen der Blick von außen in das Innere des Gebäudes durch die Aluminiumverkleidung und dahinterliegende Fassade nicht möglich ist.

So leicht kann Metall wirken. Die perforierten Kalzip-Panele sorgen für ein Spiel mit Transparenz.

 

Über Kalzip
Kalzip vertreibt und produziert Dach- Fassadenprofile aus Aluminium für die Bereiche Industriebau, Freizeitanlagen/Sportstätten, Transportwesen und Wohnungsbau. Weltweit beschäftigt die Kalzip Gruppe 160 Mitarbeiter und ist auf nahezu allen Regionen der Erde vertreten. Seit Oktober 2018 ist Kalzip ein Unternehmen der Donges Group. Die Donges Group ist führender Anbieter für Brücken- und Stahlbau sowie Dach- und Fassadensysteme in Europa. Die Unternehmensgruppe besteht aus den Marken Donges SteelTec GmbH, FDT GmbH & Co. KG, Kalzip GmbH, Nordec OY und Permasteelisa España Donges Group SA und beschäftigt rund 1400 Mitarbeiter in 14 Ländern.

 

 

Kontakt

Kalzip GmbH
Yannick de Beauregard
Kalzip Marketing
August-Horch-Str. 20 – 22
56070 Koblenz

Phone: +49 261 9834 0
Fax: +49 261 9834 100

E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com

Bau der Ajman-Kadyrow-Moschee

Die Ajman-Kadyrow-Moschee in Tschetschenien:
Russlands modernste Moschee

 

Kalzip überwindet bauliche Herausforderungen

Im Mai 2014 wurde die Ajman-Kadyrow-Moschee in der Stadt Argun in Tschetschenien feierlich eröffnet. Zu diesem Fest trug auch Kalzip mit seinen Dachkonstruktionen in hohen Maßen bei. Die Ajman-Kadyrow-Moschee, auch bekannt als “Mutter Herz”, gilt als die erste hochmoderne Moschee Russlands.

Die Baustelle in Argun hielt enorme Herausforderungen an die Konstruktion bereit

Traditionelle Komponenten, neu interpretiert

Besonders auffällig ist die Architektur des Gebäudes: Anstelle des klassischen quadratischen Grundrisses mit Kuppel und Zwiebeltürmchen, bedient sich die vom türkischen Architekten Deniz Jeyhun Baikan entworfene Moschee einer modernen Formsprache. Dabei bildet das Dach eine Halbkugel, die vom Haupteingang aus betrachtet aus dem Erdreich aufzuragen scheint. Drei weitere Seiten lassen durch große Glasfronten Tageslicht ins Innere und verbinden gleichzeitig das Hauptgebäude mit den drei Minaretten.

Um die Visionen des Architekten umsetzen zu können, bedurfte es eines gut durchdachten Plans. Dabei galt es die besondere Geometrie des Gebäudes zu beachten, die bei dem ersten Lösungsversuch zu einem unbefriedigenden Resultat führte. Dabei sollten die Ornamente auf die Kuppel projiziert werden. Aufgrund der Geometrie des Gebäudes wäre das Muster an verschiedenen Stellen verlaufen und aus Perspektive des Betrachters nicht als solches zu erkennen gewesen. Doch ausgestattet mit der entsprechenden Software, konnte bei Kalzip aus dem Aufmaß des Daches aus etwa 2.000 Punkten zunächst eine Oberfläche berechnet werden, die die Punkte auf der konvexen Kuppel widerspiegelt. Auf die so entstandene Oberfläche wurde anschließend das Ornament-Beispiel aus der vorhandenen Bilddatei übertragen und so ausgerichtet, dass keine Verzerrungen entstehen. Zudem konnte anhand des Models das nötige Material bereits passgenau im Kalzip-Werk in Koblenz vorgefertigt und angeliefert werden.

Die komplexe 3D-Visualisierung der Kuppeloberfläche mit Ornamenten

Vom Rendering zur Umsetzung

Um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu gewährleisten, mussten einige bauliche Herausforderungen gemeistert werden. So wurden die Unebenheiten auf der Betonkuppel ausgeglichen, um den Einsatz der Flexikon Unterkonstruktion von Kalzip zu ermöglichen. Die sichtbare Schicht unter den Ornamenten wurde mit Flachblechen von Kalzip verlegt, die bereits werkseitig mit einer Beschichtung im Farbton „Kupfer Antik“ versehen wurden.

Montage der goldfarbenen Ornamente mit Unterkonstruktion auf den verlegten Flachblechen 

Gold am Tag – Bunt in der Nacht

Dank der komplexen Konstruktion kommt das orientalische Ornament unabhängig von der Tageszeit besonders zur Geltung. Die goldeloxierten Aluminiumtafeln mit matter Oberfläche reflektieren sanft das Tageslicht und laden Besucher zum Verweilen ein. Mit der versteckt eingebauten LED-Beleuchtung wird das Dach nachts unterhalb der Ornamente in verschiedenen Farben angestrahlt und verstärkt so den dreidimensionalen Effekt. Das ebenfalls unsichtbare Heizsystem sorgt auch in den kalten Wintermonaten für uneingeschränkten Betrieb und vermeidet Beschädigungen durch abrutschenden Schnee.

Die LED-beleuchtete Ajman-Kadyrow-Moschee in Abendstimmung

 

Über Kalzip
Kalzip vertreibt und produziert Dach- Fassadenprofile aus Aluminium für die Bereiche Industriebau, Freizeitanlagen/Sportstätten, Transportwesen und Wohnungsbau. Weltweit beschäftigt die Kalzip Gruppe 160 Mitarbeiter und ist auf nahezu allen Regionen der Erde vertreten. Seit Oktober 2018 ist Kalzip ein Unternehmen der Donges Group. Die Donges Group ist führender Anbieter für Brücken- und Stahlbau sowie Dach- und Fassadensysteme in Europa. Die Unternehmensgruppe besteht aus den Marken Donges SteelTec GmbH, FDT GmbH & Co. KG, Kalzip GmbH, Nordec OY und Permasteelisa España Donges Group SA und beschäftigt rund 1400 Mitarbeiter in 14 Ländern.

 

 

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Das neue Gebäude des Flughafens von Teneriffa bekommt ein Kalzip Stehfalzdach

Das neue Verbindungsgebäude des Flughafens Teneriffa Süd wird den Flughafen um 50 Prozent vergrößern

Im Jahr 2018 beschloss die Regierung von Teneriffa, den Flughafen mit einem neuen Verbindungsgebäude für 53,9 Millionen Euro zu erweitern. Mit dem Entwurf des Gebäudes wurde das Architekturbüro Casadevall & Sayeras Arquitectes beauftragt. Das neue Gebäude wird vorrangig die Sicherheitskontrolle unterbringen und eine Verbindung von den Gates zu den Boarding-Lounges und den Terminals schaffen.

Kalzip ist der Spezialist für Flughafendächer

In der Vergangenheit haben sich Architekten bereits in der Planungsphase von Flughafendächern immer wieder auf die Kooperation mit Kalzip verlassen. Je früher Kalzip in ein Projekt involviert wird, umso gewinnbringender kann das jahrzehntelange Know-how von Kalzip eingebracht werden. Das war der Schlüssel zum Erfolg, als es um die Ausschreibung für den Flughafen Teneriffa ging.

Das Hauptelement des Projekts stellt das geschwungene Dach dar, welches auf dem Aluminium-Stehfalzsystem von Kalzip basiert. Es besteht aus gebogenen Gitterträgern und einer leichten Deckplatte und wird durch die reflexionsreduzierende metallische Patina-Oberfläche des Daches ergänzt. Der Aufbau besteht aus einer doppelten Lage Steinwolldämmung und Kalzip E-Klipps, um die thermischen und akustischen Anforderungen gemäß der Projektspezifikation sicherzustellen.

Insgesamt wurden über 11.750 m² Kalzip 65/333 Profiltafeln in der Oberfläche Kalzip AluPlusPatina Natur walzblank auf dem neuen Verbindungsgebäude verlegt.

Sonderanfertigung für das Verbindungsgebäude

„Uns ist kein anderes Passagierterminal bekannt, in dem ein neues Gebäude im Wesentlichen zur Aufnahme der Sicherheitskontrollen konzipiert wurde. Wir sprechen hier von ungefähren Abmessungen von 150 Metern Länge und 95 Metern Breite. Unser Vorschlag zielt darauf ab, durch ein leichtes Design den gesamten neuen Raum zu überdecken. Dies erreichen wir durch ein Bogensegment mit einem Radius von 150 Metern. Mit dieser Gestaltungsstrategie wird die Fassadenfläche minimiert, die wir als komplett verglast vorgesehen haben. So ist es möglich, von den neuen Abfluglounges und den angrenzenden Verkehrsflächen aus weiterhin das herrliche maritime Ambiente zu genießen.“, sagte Dolors Sayeras, einer der leitenden Architekten des Projekts.

Lineare, querverlaufende Dachfenster betonen den geschwungenen Charakter des Daches, wodurch ein lichtdurchlässiger Innenraum entsteht, der das Licht durch eine teiltransparente weiße Zwischendecke gleichmäßig verteilt und die Passagiere bei ihrem Transit begleitet.

 

3D-Darstellung des geplanten Verbindungsgebäudes.© Casadevall & Sayeras Arquitectes.

 

Foto aus der Bauphase – Die Kalzip Bahnen wurden bereits verlegt.

 

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Kalzip vertreibt und produziert Dach- Fassadenprofile aus Aluminium für die Bereiche Industriebau, Freizeitanlagen/Sportstätten, Transportwesen und Wohnungsbau. Weltweit beschäftigt die Kalzip Gruppe 160 Mitarbeiter und ist auf nahezu allen Regionen der Erde vertreten. Seit Oktober 2018 ist Kalzip ein Unternehmen der Donges Group. Die Donges Group ist führender Anbieter für Brücken- und Stahlbau sowie Dach- und Fassadensysteme in Europa. Die Unternehmensgruppe besteht aus den Marken Donges SteelTec GmbH, FDT Flachdach Technologie GmbH, Kalzip GmbH, Nordec OY und Norsilk SAS und beschäftigt rund 1600 Mitarbeiter in 14 Ländern.

 

 

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Die neuen Werkshallen der TRUMPF GmbH & Co. KG erhalten ein Kalzip AluPlusSolar Dach

Integrierte Solartechnik für nachhaltige Energiegewinnung auf dem Dach

Für Kalzip ist die TRUMPF GmbH & Co. KG aus Ditzingen kein unbekanntes Unternehmen. In der Vergangenheit war Kalzip bei den ein oder anderen Neubauprojekten bereits involviert. Viele dieser Projekte wurden von dem Architekturbüro Barkow Leibinger aus Berlin geplant. So auch das aktuelle Projekt der neuen Werkshallen am Hauptstandort in Ditzingen.

Etwa 23 Meter lang sind die Kalzip AluPlusSolar Profiltafeln, die die letzten Tage auf Überlängentransporter verladen und mit einer Polizeieskorte nach Ditzingen gefahren wurden. Diese Telesattelzüge sind zwar für die Kalzip GmbH nichts Neues, aber AluPlusSolar Profiltafeln in dieser Länge wurden noch nie vom Werk in Koblenz in Welt geschickt.

Die solare Dachfläche hat eine Leistung von 1.138,5 kWp

AluPlusSolar ist ein leichtes, vielseitiges und hoch energieeffizientes integriertes Photovoltaik-Dachsystem, das in Zusammenarbeit mit DAS Energy entwickelt wurde. DAS Energy ist Hersteller der Solarpaneele mit unten liegenden Anschlüssen, die auf spezielle Kalzip Profiltafeln aufgeklebt werden. Die komplette Solarfläche besteht aus 9.900 Modulen, insgesamt erreichen diese eine Leistung von 1.138,5 kWp und sorgen somit für eine nachhaltige und ökologische Energie Gewinnung.

Dezente Solararchitektur dank Dachintegrierter Solarlösung

Für das Projekt der neuen Werkshallen in Ditzingen ist nicht nur auf Grund der großen Solarfläche ein besonderes Projekt für die Kalzip GmbH. Die Besonderheit liegt auch an dem Einsatz des neuen Kalzip 50/444 Profils. Das Profil besitzt einen flachen Boden, auf den das Solarmodul deutlich effizienter platziert werden kann als auf die bisher eingesetzten Kalzip AF 537 Profile. Somit ist diese dachintegrierte Solarlösung nicht nur effektiver, sondern auch ästhetischer. Insgesamt werden rund 15.133 m² solare Dachfläche verlegt.

Haller Industriebau hat schon viele Kalzip Dächer verlegt

Die Dachflächen der Werkshallen werden alle von dem langjährigen Kalzip Partner Haller Industriebau GmbH aus Villingen-Schwenningen verlegt. Haller Industriebau verfügt über ein hohes Knowhow bei der Verlegung von Kalzip Profiltafeln. In der langen gemeinsamen Historie wurden schon einige Projekte zusammen umgesetzt.

 

Planzeichnung der drei neuen Werkhallen mit einer Gesamtdachfläche von 15.133 m²

 

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Kalzip vertreibt und produziert Dach- Fassadenprofile aus Aluminium für die Bereiche Industriebau, Freizeitanlagen/Sportstätten, Transportwesen und Wohnungsbau. Weltweit beschäftigt die Kalzip Gruppe 160 Mitarbeiter und ist auf nahezu allen Regionen der Erde vertreten. Seit Oktober 2018 ist Kalzip ein Unternehmen der Donges Group. Die Donges Group ist führender Anbieter für Brücken- und Stahlbau sowie Dach- und Fassadensysteme in Europa. Die Unternehmensgruppe besteht aus den Marken Donges SteelTec GmbH, FDT Flachdach Technologie GmbH, Kalzip GmbH, Nordec OY und Norsilk SAS und beschäftigt rund 1600 Mitarbeiter in 14 Ländern.

 

 

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