320 Km/h trifft die Stadt.
5,4 Kilometer. 22 Kurven. 57 Runden.
Der MADRING verbindet permanente Streckenabschnitte rund um IFEMA MADRID mit urbanen Bereichen zu einem neuen Formel-1-Erlebnis.
Der MADRING verbindet Motorsport mit bestehender urbaner Infrastruktur. Ein Grand Prix, der nicht außerhalb der Stadt stattfindet, sondern Teil von ihr wird.
EIN GRAND PRIX IST AUCH EIN INFRASTRUKTURPROJEKT.
Zehntausende Menschen bewegen sich an einem Rennwochenende durch die Stadt. Deshalb gehört zum MADRING mehr als Asphalt.
Metro, Cercanías, Busverbindungen, Flughafen und neue Mobilitätsinfrastruktur verbinden das Areal mit Madrid.
Mittendrin: der Intercambiador de Valdebebas.
Ein neuer Verkehrsknotenpunkt für den Nordosten Madrids – und nur wenige Gehminuten vom MADRING entfernt.
ARCHITEKTUR, DIE GESCHICHTE WEITERDENKT.
Der Intercambiador de Valdebebas ist weit mehr als ein Verkehrsknotenpunkt.
Seine charakteristische Dachlandschaft besteht aus 17 großen, hexagonal geprägten Modulen. Die Konstruktionen erinnern an künstliche Bäume und schaffen eine unverwechselbare Identität für den neuen öffentlichen Raum.
Die architektonische Idee nimmt Bezug auf einen Klassiker der spanischen Moderne: den Pabellón de los Hexágonos von José Antonio Corrales und Ramón Vázquez Molezún für die Expo 1958 in Brüssel.
Mehr als sechs Jahrzehnte später wird seine geometrische Idee in Madrid neu interpretiert.
BRÜSSEL 1958 → MADRID 2026
Manche Ideen sind zu gut für nur eine Generation.
KOMPLEXE FORM. KLARE KONSTRUKTIONSLOGIK.
Außergewöhnliche Architektur braucht Systeme, die der Idee folgen können.
Für die 17 Dachmodule des Intercambiador de Valdebebas kommt das Kalzip Stehfalzsystem 65/400 in Aluminium mit Stucco-Oberfläche zum Einsatz.
Die Profiltafeln folgen der Geometrie der einzelnen Dachflächen und führen das Regenwasser gezielt in Richtung des Zentrums der Module. Dort übernehmen primäre und sekundäre Entwässerungssysteme die kontrollierte Ableitung.
So entsteht aus einer anspruchsvollen architektonischen Idee eine technisch durchdachte Gebäudehülle.
PERFORMANCE ENDET NICHT AN DER OBERFLÄCHE.
Die Gebäudehülle des Intercambiador muss mehr leisten als Form.
Aluminium ist leicht. Das entlastet die Tragkonstruktion bei 17 frei geformten Modulen. Es ist korrosionsbeständig, was bei einer Dachlandschaft mit gezielter Wasserführung über das Modulzentrum entscheidend ist. Als Werkstoff ist es nicht brennbar, Klasse A1 nach EN 13501-1.
Dazu kommt die Fertigung. Kalzip Profiltafeln entstehen werkseitig in Koblenz oder durch mobiles Rollformen direkt am Projektort. Bei Geometrien wie in Valdebebas entscheidet genau das über die Umsetzbarkeit.
Auf der Rennstrecke zählt jede Zehntelsekunde.
In der Architektur zählt jedes Detail.
Der MADRING zeigt, wie sich Madrid bewegt. Der Intercambiador de Valdebebas zeigt, welche Architektur diese Bewegung möglich macht.
Kalzip unterstützt Architektinnen und Architekten dabei, außergewöhnliche Entwurfsideen in realisierbare Gebäudehüllen zu übersetzen – mit Systemen, technischem Know-how und persönlicher Projektberatung.
Von der ersten Idee bis zum gebauten Detail.
Vom Stehfalzdach bis zur gefalteten Fassade. Alle Kalzip Systeme im Überblick.