Luftschiffhangar Mülheim: NaturDach für den Anbau
Mit dem Luftschiffhangar wurde am Flughafen Essen/Mülheim nicht nur eine neue Herberge für das Luftschiff Theo gebaut, sondern auch eine Eventlocation der besonderen Art. Dabei beeindruckt das Gebäude sowohl optisch als auch durch das besonders nachhaltige Konzept. Der ebenfalls von Smyk Fischer Architekten geplante Anbau folgt dem gleichen Prinzip. Der neue nachhaltige Pavillon bietet kleinere Räume mit Platz für Schulungen und Seminare, Büros sorgen für die nötige Planungsinfrastruktur. Des weiteren erwartet die Besucher hier ein gastronomisches Angebot und auch die zuvor provisorisch eingerichteten sanitären Anlagen sind nun gegen moderne Sanitärbereiche ersetzt.
Nachhaltiges Gesamtkonzept
Mit dem Bau des Luftschiffhangars und des neuen Anbaus hat die Westdeutsche Luftwerbung Theodor Wüllenkemper GmbH & Co. KG (kurz WDL) aus Mülheim an der Ruhr ein ungewöhnliches Projekt in Auftrag gegeben: Eines der wichtigsten Planungsvorgaben war, das gesamte Bauwerk als besonders nachhaltiges Gebäude zu konzipieren. Neben der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen aus regionaler Quelle sind Produkte verbaut worden, die sortenrein rückbarbau und recyclingfähig sind. Dazu gehört auch die Gebäudehülle aus Aluminium von Kalzip. Bei der Planung des Pavillons wurde zudem eine weitere nachhaltige Lösung mit einbezogen: Statt eines einfachen Dachaufbaus sollte hier eine Dachbegrünung für einen umweltfreundlichen Mehrwert sorgen.
Auf rund folgt eckig
Bereits beim Luftschiffhangar kam eine Holzrahmenbauweise als Grundkonstruktion zum Einsatz. Während dem Hangar aufgrund seiner gerundeten Form eine ziemlich komplexe Struktur zugrunde liegt, konnte der Pavillon durch die geradlinige Kubatur mit einer klassischen Holzrahmenbauweise und Fertigmodulen recht einfach errichtet werden.
Bereits bei der Eindeckung des Hangars kam ein System von Kalzip zum Einsatz: Die gesamte Hülle wurde mit dem Stehfalzprofil Kalzip 65/400 in stucco dessiniert eingedeckt, auch beim Pavillon vertrauten die Planer und Bauherren erneut auf das Dachsystem und die Expertise des Koblenzer Unternehmens. Außerdem wurde auch der Dachdeckerbetrieb B. Schlichter GmbH & Co. KG aus Lathen, der schon für den Luftschiffhangar verantwortlich zeichnete, mit dem Projekt beauftragt.
Um auf dem flachen Gebäude zunächst ein Gefälle zu errichten, arbeiteten die Fachhandwerker mit dem System Vario LB von Kalzip. Das System bietet eine enorme Flexibilität für die Ausrichtung von Dächern. Durch die Aufbauhöhe konnten die Dachhandwerker zudem eine besonders effiziente Dämmschicht aus Mineralwolle einbringen.
Für einen echten ökologischen Mehrwert wurde das Dach noch um das NaturDach-System von Kalzip erweitert. Perfekt auf das Stehfalzsystem abgestimmt, konnten die Fachhandwerker hier einen Rahmen errichten und die Dachfläche mit einer Drainagematte auskleiden. Die Matte sorgt für einen besonders effizienten Regenwasserrückhalt und dient als Grundlage für das anschließend eingebrachte Pflanzsubstrat und die bereits angezüchtete Sedumbepflanzung.
Mit Bedacht bedacht. KALZIP.
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Yannick de Beauregard
Kalzip Marketing
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