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SILOHOTEL
Projekt des Monats
Das ehemalige Gelände der Kelloggs-Fabrik im Bremer Hafen erlebt einen massiven Strukturwandel. Vor über 60 Jahren begann hier die Produktion der beliebten Frühstücksflocken in Deutschland. Mit praktisch gelegenem Standort im Hafenviertel von Bremen, der Import von Getreide und Export der fertigen Produkte nach ganz Europa vereinfachte, war ein schnelles Wachstum garantiert und das Unternehmen bald einer der größten Arbeitgeber in Bremen.
2016 musste die Fabrik nach fünf Jahrzehnten schließen, da aufgrund der sinkenden Nachfrage die Produktionsanlagen nicht mehr ausgelastet waren. Um dem Verfall des riesigen Geländes entgegenzuwirken und die historischen und ikonischen Gebäude zu retten, wurde ein Plan für das gesamte Hafenviertel errichtet. Die sogenannte „Überseeinsel“ ist ein Riesenprojekt der Stadt- und Quartiersentwicklung. Die Revitalisierung der ehemaligen Fabrikgebäude war eine zentrale Aufgabe und zugleich eine besondere Herausforderung. Für die Bedachung des ehemaligen Getreidelagers sowie des benachbarten Reislagers kamen Systeme von Kalzip zum Einsatz.

Den erstaunlichsten Wandel auf dem Areal des ehemaligen Kelloggs-Geländes hat wohl das alte Silo erfahren. Wo vor einigen Jahren noch bis zu 5.000 Tonnen Mais, Weizen oder Hafer für die Frühstücksflocken-Produktion eingelagert wurden, befinden sich heute Hotelzimmer. In die alten Betonsäulen wurden für die Zwischenetagen Böden eingezogen, sowie Aussparungen eingefräst, in die anschließend Fenster eingesetzt wurden.
Zuvor lediglich als Flachdach ausgeführt, sollten die Gebäude neben der energetischen vor allem eine optische Aufwertung erfahren. Mit der Sanierung der Dachlandschaft des Hotels sowie des anschließenden ehemaligen Reislagers, das heute Büroräume und Gastronomie beherbergt, wurde die Firma Frärks GmbH beauftragt, die alles aus einer Hand bieten konnten: die Kalzip-Bedachung, die teilweise hinter der Fassade verlaufende Entwässerung, sowie sämtliche bituminöse Abdichtungen am Balkongerüst des Turmzimmers, an den Balkonen des Hotels, am Vordach, der Laderampe und der Kellerabdichtung.
Die Grundlage des Silodaches bestand aus einer einfachen Betondecke. Diese und die Dachfläche des heutigen Turmzimmers wurde zunächst vom Frärks-Team fachkundig ausgeglichen. Anschließend verlegten die Fachhandwerker eine Dampfsperre. Für eine sichere Regenabführung erfordert das Kalzip-Dach ein Gefälle, welches mit eigens für das Projekt angefertigten Hutprofilen und systemkompatiblen Klipps erstellt wurde. Durch diesen Aufbau ergibt sich zudem ein Zwischenraum, der für die Verlegung einer Dämmung genutzt wurde und damit die angestrebte Energieeffizienz der beiden Hoteldachflächen – der des ehemaligen Silos und des Turmzimmers – erfüllt.

Die abschließende Installation der Stehfalzprofiltafeln im Standardmaß 65/400 war mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Auf dem Dach befindliche Durchdringungen, wie etwa für Lüftungs- und Klimaanlagen mussten ebenso berücksichtigt werden, wie das historische Kellogg’s-Schild: „Das Schild sollte eigentlich erst abgebaut werden. Da es aber doch als eine Art Wahrzeichen erhalten bleiben sollte, lautete die Auflage der Baugenehmigung ‚das Schild darf nicht demontiert werden‘. Dementsprechend mussten die Anschlussarbeiten drumherum angearbeitet werden“, erklärt Pascal van Tübbergen, Niederlassungsleiter der Frärks GmbH in Nienburg. Auf dem Dach des neuen Hotels sollte zudem eine innenliegende Entwässerung installiert werden, die durch ein paar fachkundige Handgriffe des Verarbeiterteams an den Innenecken realisiert werden konnte.
Der anschließende tieferliegende Gebäudeteil wurde früher als Reislager genutzt. Heute befinden sich hier neue, moderne Büroräume. Mit Bindern als ursprünglicher Dachunterkonstruktion, mussten die Fachhandwerker hier zunächst Trapezbleche installieren. Auch hier kamen anschließend eine Dampfsperre, E-Klipps sowie eine Dämmung zu Einsatz, bevor das Team von Frärks das Dach mit dem gleichen System von Kalzip eindeckte. Die industriell vorgefertigten Stehfalzprofile ließen sich einfach und schnell installieren.

Kontakt
Kalzip GmbH
Yannick de Beauregard
Kalzip Marketing
August-Horch-Str. 20 – 22
56070 Koblenz
Phone: +49 261 9834 0
Fax: +49 261 9834 100
E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com









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Jahresendtermine / Werk Koblenz (Deutschland)
Produktionsende:
12.12.2025
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Letzter Versand:
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Betriebsferien:
vom 22.12.2025 bis einschließlich 02.01.2026
Wiederaufnahme der Produktion/des Versands:
05.01.2026
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