Highlight of the Month – Ardgowan Distillery, Ardgowan Schottland

  Von Kupferrot bis Golden wie Whiskey In der Nähe von Inverkip in Schottland befindet sich das Ardgowan Estate. Vor fast 130 Jahren wurde hier eine Whiskeybrennerei gegründet, deren historisches Erbe nun zum Leben erweckt wurde. Angepasst an die Landschaft, wurde eine neue Anlage unter dem treffenden Namen „Whiskey-Kathedrale“ entworfen. Das architektonische Konzept sah dabei nicht nur ein rein zweckorientiertes Gebäude vor, sondern verfolgte das Ziel, mit markanter Formsprache und sinnbildlichem Farbspektrum der neuen Anlage einen besonderen Charakter zu verleihen. https://youtu.be/I2Lqtwr4g9I   Metall in der Optik, Metall in der Ausführung Für die Realisierung des Entwurfes war schon früh klar, dass eine traditionelle Gebäudehülle weder der Form noch den Farbvorgaben gerecht würde. Die Wahl fiel daher auf das innovative Aluminium-Stehfalzsystem von Kalzip, mit dem die Vision umgesetzt wurde. Das Profil 65/400 in AluPlusPatina, das in einer satten zweifarbigen Palette aus Bronze B40 und Rotkupfer verwendet wurde, ermöglichte es dem Designteam, das gewünschte Farbkonzept zu realisieren. Der Wechsel aus rotem Kupfer und Bronze soll die Farbtöne des Whiskys widerspiegeln, die sich während der Fassreifung entwickeln.   Gefälle in zwei Richtungen Zu diesem Projekt konnte Kalzip aber weit mehr als nur die Lieferung des Materials beitragen. Mithilfe der langjährigen Expertise konnte die unverwechselbare geometrische Form der Brennerei umgesetzt werden. Das Dach und die Fassaden wurden als eine einzige, durchgehende Fläche behandelt, die nahtlos vom First bis zum Boden verläuft. Dies war entscheidend für die Verwirklichung der nordisch inspirierten „langen Halle”, die nun das Erscheinungsbild des Geländes prägt. Die klaren Falze und präzisen Details von Kalzip verleihen dem Gebäude seine charakteristische architektonische Schärfe. Die ursprünglich von dem österreichischen Büro Spitzbart & Partners entworfene und später von Hypostyle Architects aus Glasgow technisch umgesetzte Architektur der Brennerei wird zudem maßgeblich von der aufsteigenden Höhe des Gebäudes geprägt. Martin Thomson, Direktor bei Hypostyle Architects, sagte: „Obwohl das Gebäude von außen einfach erscheint, ist es in Wirklichkeit sehr komplex. Das Dach neigt sich in zwei verschiedene Richtungen und bildet so anspruchsvolle Winkel, die mit einer Standard-Flachplatte niemals zu realisieren wären. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir uns für Kalzip entschieden, ein hochflexibles Produkt, das häufig bei Strukturen mit ungewöhnlichen Formen und Kurven zum Einsatz kommt. Es erwies sich als die natürliche Wahl für ein so anspruchsvolles Design.“   Nachhaltige Ausführung Mit der neuen Brennerei verfolgte der Auftraggeber auch einen hohen Nachhaltigkeitsanspruch. Als eine der ersten emissionsfreien Brennereien in Schottland, verfügt die Ardgowan Distillery über fortschrittliche Umweltsysteme, darunter ein geschlossenes Kühlsystem, Wärmerückgewinnung und die Abscheidung und Umwandlung von CO₂ aus der Fermentation in Biomethan. Das Kalzip-System trägt zu diesen Zielen bei: Der hohe Recyclinganteil und die sortenreine Rückbaubarkeit machen das Produkt nachhaltig. Die Aluminiumhülle schützt zudem vor den Wetterbedingungen an der schottischen Küste und die hohe Wärmedämmleistung trägt gleichzeitig dazu bei, den Energiebedarf des Gebäudes zu minimieren.

Highlight of the Month – Intercambiador de Valdebebas

Mehr als nur ein Verkehrsknotenpunkt – Intercambiador de Valdebebas In einem Vorort Madrids ist einer der größten Verkehrsknotenpunkte Spaniens entstanden: Der Intercambiador de Valdebebas vereint auf einer Fläche von etwa 7.000 m2 Busstationen, Metrolinien, sowie eine S-Bahnlinie und Park and Ride-Flächen. Von dieser Station aus lassen sich zahlreiche Reiseziele innerhalb und außerhalb Madrids ansteuern. Um auch einen längeren Aufenthalt für die schätzungsweise rund 35.000 Menschen, die den Intercambiador täglich nutzen, so angenehm wie möglich zu gestalten, wurden zudem Gewerbe- und Freizeitflächen integriert. Bereits in der Planungs- und Entwicklungsphase stand fest, dass das Gebäude und das gesamte Gelände den höchsten Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards entsprechen soll.   Inspiriert von der Expo 1958 Das zentrale Bauwerk, das alle Verkehrsoptionen vereint, ist schon von Weitem sichtbar und verleiht dem Intercambiador einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert. Das besondere Design des Gebäudes orientiert sich am spanischen Pavillon, der auf der Expo 1958 in Brüssel ausgestellt wurde: Entworfen von den Architekten José Antonio Corrales Gutiérrez und Ramón Vázquez Molezún, zeichnete sich der spanische Pavillon vor allem durch seine hexagonalen Strukturen aus. Das modulare und wiederverwendbare System wurde nach der Ausstellung in Brüssel abgebaut und befindet sich heute an der Calle de los Hexágonos in Madrid.  Das Architekturbüro Abalo Arquitecto aus Madrid hat den Entwurf des spanischen Pavillons aufgenommen und denkt ihn weiter. Denn auch die Dachlandschaft des Intercambiador folgt einem hexagonalen Muster und erinnert an umgeklappte, aneinandergereihte Regenschirme. Die Umsetzung nimmt die Gegebenheiten des Geländes auf und passt sich in seinen Abstufungen organisch an.     Siebzehn Sechsecke Die vielen hellen Außenflächen, die großen Glasfronten des Gebäudes und die hell gestalteten metallischen Strukturen werden durch Dachflächen aus Aluminium ergänzt. Die insgesamt 17 sechseckigen „Regenschirme“ wurden mit Kalzip 65/400 in stucco dessiniert eingedeckt. Dabei leiten die Stehfalzprofile Regenwasser wie ein Trichter in die Mitte eines jeden Hexagons. Mit einem primären und einem sekundären Entwässerungssystem ausgestattet, wird für eine effiziente Ableitung von Niederschlagswasser gesorgt. Auch im Bezug auf andere klimatische Bedingungen wurde das Dach mit einer entsprechenden Wärmedämmung versehen, die im Winter vor Energieverlust und im Sommer vor einer zu starken Aufheizung des Gebäudes schützt. Der Dachaufbau mit dem System von Kalzip trägt darüber hinaus auch zu den Qualitäts- und Nachhaltigkeitszielen des Projektes bei. Neben einem Recyclinganteil von bis zu 98% Aluminium zeichnet sich das System durch eine hohe Korrosionsbeständigkeit, geringen Wartungsaufwand und eine lange Lebensdauer aus.   Mit Bedacht bedacht. KALZIP. KontaktKalzip GmbHYannick de BeauregardKalzip MarketingAugust-Horch-Str. 20 – 2256070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com  

Highlight of the Month – New Children’s Hospital Dublin

Ovales Dach für das Kinderkrankenhaus Mit dem „New Children’s Hospital“ in Dublin wurde eines der größten Gesundheitsprojekte Europas realisiert. Auf dem Campus des St. James’ Hospital werden im neuen Gebäude die drei bestehenden Kinderkrankenhäuser Crumlin, Temple Street und Tallaght zu einer einzigen, hochmodernen Einrichtung zusammengeführt und so neue Maßstäbe für die pädiatrische Versorgung in Irland und über die Landesgrenzen hinaus gesetzt.   Architektonisch überzeugt das Krankenhaus mit einem kontextbezogenen Entwurf. Das federführende Architekturbüro BDP architects mit Studio in Dublin hat hier ein Bauwerk geschaffen, dessen Form sich dem abfallenden Gelände anpasst und gleichzeitig mit geschwungenen Formen und verglasten Fronten Großzügigkeit und Transparenz ausstrahlt. Den zentralen Blickpunkt bildet der ovale Gebäudering: Von den obersten Stockwerken des Ringes aus, lassen sich Innenhof und Dachterrassen der anderen Gebäudeteile mit Sitz- und Spielmöglichkeiten entspannt erreichen. Der oval geformte Bau schließt mit einer silbernen Dachhaut von Kalzip ab.   Geschwungen und doppelt gekrümmt  Die komplexe Dachlandschaft des ikonischen Baukörpers verlangte nach einer technisch anspruchsvollen und optisch raffinierten Lösung. Mit einem System von Kalzip konnten alle Anforderungen erfüllt werden: „Um der dramatischen Form des Daches gerecht zu werden, entwickelte Kalzip eine maßgeschneiderte Lösung mit einer Kombination aus parallel gebogenen und konisch gebogenen Tafeln, die mit einer mobilen Rollformanlage direkt vor Ort hergestellt wurden. Diese präzise geformten Aluminiumbleche wurden auf einer Unterkonstruktion aus einem gebogenen, feuerverzinkten Stahlsystem befestigt, das von KH Engineering geplant und installiert wurde“, berichtet Trevor Smyth, National Sales Manager bei Kalzip.     Nachhaltiges Konzept Rund 4.200 Quadratmeter Kalzip 65/400 Aluminium Stehfalzprofile wurden verbaut. Hergestellt aus stucco-dessiniertem Aluminium, bietet die strukturierte Oberfläche ein edles Erscheinungsbild, mindert die Blendwirkung und gewährleistet Witterungsbeständigkeit über einen langen Zeitraum. Das Kalzip System erfüllt somit nicht nur ästhetische Ansprüche, sondern auch die hohen technischen Anforderungen des Krankenhauses. Die Stehfalzkonstruktion gewährleistet eine langfristige Wasserdichtigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen extreme Witterungseinflüsse und einen geringen Wartungsaufwand über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes.   Darüber hinaus unterstützen die Korrosionsbeständigkeit und die Wiederverwertbarkeit des Materials die Nachhaltigkeitsbestrebungen des Projekts: Das Ausgangsmaterial besteht bereits aus 98 Prozent recyceltem Aluminium und lässt sich nach Nutzungsende vollständig in den Recyclingkreislauf zurückführen. Das Krankenhaus wurde nach dem BREEAM-Standard „Exzellent“ konzipiert und zeichnet sich durch eine breite Palette passiver und aktiver Energiestrategien aus, darunter natürliche Belüftung, moderne Verglasung und ein großflächiges Gründachsystem, das sowohl die biologische Vielfalt als auch das Regenwassermanagement unterstützt.     Mit Bedacht bedacht. KALZIP. KontaktKalzip GmbHYannick de BeauregardKalzip MarketingAugust-Horch-Str. 20 – 2256070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com

Nächste Station: Warschau Westbahnhof

Highlight of the Month Nächste Station: Warschau Westbahnhof Zentral in Polen gelegen, ist der Bahnhof Warszawa Zachodnia – zu deutsch Warschau Westbahnhof – einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte des Landes. Eine veraltete Infrastruktur und die steigende Anzahl an Reisenden sorgte jedoch immer wieder für Kapazitätsengpässe. Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde ein groß angelegtes Sanierungskonzept für das gesamte Bahnhofsareal ausgerollt. Für die Modernisierung von Gleisanlagen und der gesamten Infrastruktur floss ein modernes, zeitloses Architekturkonzept in die Planung ein. Die Überdachung der Bahnsteige entfaltet sich wie eine Ziehharmonika über die Bahnsteige und Gleise. Von oben betrachtet, lassen sich rautenförmige Fensterflächen in der gleichmäßigen Dachlandschaft erkennen, die für den Einfall von Tageslicht auf den Bahnsteigen sorgen. Umrahmt werden diese von auf- und absteigenden trapezförmigen Metalldachflächen. Realisiert wurden die Dachflächen mit einem System von Kalzip. Die Aluminiumprofiltafeln in den Abmessungen 65/400 ließen sich für dieses Projekt einfach an die vorgegebenen Maße anpassen. In der Oberflächenbearbeitung AluPlusPatina strahlen die Stehfalzprofile Gleichmäßigkeit aus. Aufbau in Abschnitten Auf den Stahlträgern kam zunächst ein Stahltrapezprofil zum Einsatz. Darauf legten die Fachhandwerker erst eine Dampfsperre aus und montierten die systemzugehörigen Verbundklipps von Kalzip. Auf den Köpfen der Verbundklipps wurden schließlich die industriell gefertigten Kalzip-Stehfalzprofiltafeln verlegt und verbördelt. Im Zwischenraum kam eine mineralische Wärmedämmung zum Einsatz. Versorgung mit Solarenergie Um den Westbahnhof Warschau mit nachhaltig gewonnener Energie zu versorgen, werden auf den Dächern auch noch Photovoltaik-Module verbaut. Für Aufdachanlagen hat Kalzip eine Halterung entwickelt, die sich einfach und sicher auf den Stehfalzen des Daches montieren lassen. Das flexible und leistungsfähige System ermöglicht eine sichere, durchdringungsfreie und einfache Installation von PV-Anlagen auch im Nachgang. Für spätere Wartungs- und Reinigungsarbeiten an der Solaranlage wurde zudem ein Dachwegesystem von Kalzip eingebaut, das sichere Tritt- und Laufroste zur sicheren Begehung bietet. Mit Bedacht bedacht. KALZIP. Kontakt Kalzip GmbH Yannick de Beauregard Kalzip Marketing August-Horch-Str. 20 – 22 56070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0 Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com