Glattblechfassade verhilft Einkaufszentrum zu neuem Glanz

Glattblechfassade verhilft Einkaufszentrum zu neuem Glanz Südöstlich von München liegt die beschauliche Gemeinde Ottobrunn. Einzelne Einkaufsmöglichkeiten im Ortszentrum werden seit Herbst 2025 erneut vom beliebten Isar Center ergänzt. Nach einer groß angelegten Sanierung sowie einer Erweiterung der Verkaufsfläche, finden Besucher im Shoppingcenter eine größere Auswahl an Geschäften und Produkten sowie erweiterte Parkflächen. Auch von außen macht das Isar Center einen neuen, modernen Eindruck: Die bis zu 10 Meter hohen Fassadenflächen sind mit einer metallischen Glattblechfassade von Kalzip eingedeckt. Hoher Sanierungsbedarf Das Isar Center wurde in den frühen 1970er Jahren errichtet und war, bis auf kleinere Umbauten, seither unverändert in Betrieb. Nach 50 Jahren war der allgemeine Sanierungsbedarf des Gebäudes recht hoch. Außerdem entsprachen die Verkaufsflächen nicht mehr den gegenwärtigen Anforderungen. Als Gebäudeeigentümer schloss sich die Württembergische Lebensversicherung deshalb mit dem Generalmieter Edeka zusammen, um das Bestandsgebäude zu einem zeitgemäßen Einkaufszentrum zu entwickeln. Das Architekturbüro ATP München Planungs GmbH entwickelte das Modernisierungskonzept: Mit Ergänzung um einen 10.000 m2 großen Erweiterungsbau besteht ist die fast doppelt so große Markthalle nun aus mehreren rechtwinkligen, ineinander verschränkten Volumen. Optisch orientiert sich der Bau gezielt auf eine reduzierte, geometrisch klare Formensprache. Für ein einheitliches Fassadenbild Bei der Gestaltung des Isar Centers legten Bauherrschaft und Planer besonderes Augenmerk auf die Gebäudehülle. Wichtig war, ein einheitliches Erscheinungsbild zu erzielen – der Übergang von saniertem Bestand zum Neubau sollte von außen nicht mehr sichtbar sein. Der Großteil des Gebäudes wurde mit einer geschlossenen Aluminium-Glattblech-Fassade als vorgehängtes hinterlüftetes System versehen. Die Wahl fiel hierbei auf die FC Fassade von Kalzip, die allen Anforderungen gerecht werden konnte. Die Bleche wurden in fünf verschiedenen Baubreiten im Kalzip-Werk in Koblenz produziert. Für die Gestaltung war auch die Länge entscheidend: Die Paneele sollten in vertikaler Ausrichtung die gesamte Fassade abdecken und mussten folglich in Sonderlängen von bis zu 10 Metern ausgeführt werden. Eigens für dieses Projekt wurde eine neue 10 Meter lange Kantbank eingerichtet. Unabhängig von der Baubreite kamen hier drei Grautöne in jeweils verschiedenen Glanzgraden zum Einsatz. Die scheinbar willkürliche Anordnung der Bleche sorgt an der Fassade für einen spannenden Wechsel zwischen Breiten, Farben und Glanzgraden. Mit Bedacht bedacht. KALZIP. Kontakt Kalzip GmbH Yannick de Beauregard Kalzip Marketing August-Horch-Str. 20 – 22 56070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0 Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com
Highlight of the Month – Belfast Grand Central Station

Architektur trifft Sicherheit: Neue Bedachung für die Belfast Grand Central Station Als Hauptstadt Nordirlands ist Belfast ein geschichtsreicher Ort. Neben dem Bauplatz der berühmten RMS Titanic, ist die Stadt wie auch der gesamte Landesteil vor allem durch den Nordirlandkonflikt – einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg – bekannt. Zwar wurden bereits 1998 mit dem Karfreitagsabkommen die bewaffneten Konflikte beendet, jedoch ist seit dem Brexit die gewonnene Sicherheit ins Wanken geraten. Umso bedeutender ist der Bau der neuen Belfast Grand Central Station, der schon jetzt als eines der signifikantesten öffentlichen Infrastrukturprojekte in die Geschichte des Landes eingegangen ist. Denn für die rund 350.000 Einwohner Belfasts eröffnet das Gebäude nicht nur einen zentralen Verkehrsknotenpunkt, an dem Bahnhof, Busstationen und aktiver Verkehr zusammenlaufen – es gilt als Symbol für Verbundenheit und Bürgerstolz. Die besondere Kubatur des Gebäudes spiegelt das wider. Das eingesetzte Aluminium-Stehfalzdachsystem von Kalzip sorgt dabei für die erforderliche Leistungsfähigkeit, Flexibilität und ästhetische Präzision. Dynamisch und offen Der Entwurf des Gebäudes ist in partnerschaftlicher Zusammenarbeit verschiedener Architektur- und Ingenieurbüros entstanden: RPP Architects, John McAslan + Partners und Arup brachten ihre Fachkompetenz in den Bereichen Architektur und Ingenieurwesen ein, während das Joint Venture Farrans Sacyr (FSJV) die komplexen Bauarbeiten ausführte. In der seitlichen Ansicht erinnert das neue zentrale Bahnhofsgebäude an Werkshallen des 20. Jahrhunderts. Die insgesamt mehr als 12.000 m2 große Dachlandschaft ist ein prägendes architektonisches Element des neuen Verkehrsknotenpunkts. Die Dachflächen, die jeweils auf bestimmte Gebäudefunktionen zugeschnitten sind, verlaufen von oben betrachtet nicht geradlinig, sondern pfeilförmig aufeinander zu. Die einzelnen Dachzonen vermitteln damit sowohl Bewegung als auch Offenheit – Eigenschaften, die für die Identität des Projekts als Tor zur Stadt von zentraler Bedeutung sind. Die präzisionsgefertigten Profile von Kalzip ermöglichten die nahtlose Umsetzung dieser komplexen Geometrien und sorgten für fließende Übergänge und einen ununterbrochenen visuellen Rhythmus über die gesamte Gebäudehülle hinweg. Sicherheit geht vor Thornton Roofing (Ireland) Ltd wurde mit der Planung, Lieferung und Montage der Dach- und Laibungssysteme beauftragt. Dass diese Aufgabe mehr als die reine Umsetzung des Architekturentwurfs beinhaltete, berichtet Adam Thornton: „Für ein Projekt dieser Komplexität benötigte das Planungsteam eine Dachlösung, die strenge Leistungsstandards erfüllt, darunter strenge Brand-, Explosions- und Witterungskriterien. Gleichzeitig sollte das System eine optische Einheitlichkeit über eine weitläufige und geometrisch abwechslungsreiche Dachlandschaft hinweg gewährleisten. Das leichte, durchdringungsfreie Stehfalzsystem von Kalzip bot die ideale Balance.“ In enger Zusammenarbeit mit Thornton Roofing und dem Planungsteam leisteten die technischen Spezialisten von Kalzip während des gesamten Planungs- und Lieferprozesses detaillierte Unterstützung. Das Projekt erforderte eine umfassende Koordination, um verdeckte, gedämmte Dachrinnensysteme, maßgeschneiderte Halterungen und verbesserte Befestigungsvorrichtungen zu integrieren, um die Anforderungen an die Explosionssicherheit des Standorts zu erfüllen. Die Flexibilität des Kalzip-Systems ermöglichte es, diese Leistungsverbesserungen zu integrieren, ohne das Erscheinungsbild oder die gestalterische Absicht zu beeinträchtigen – ein Beweis für die Anpassungsfähigkeit des Systems unter anspruchsvollen technischen Bedingungen. Mit Bedacht bedacht. KALZIP. KontaktKalzip GmbHYannick de BeauregardKalzip MarketingAugust-Horch-Str. 20 – 2256070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com
Highlight of the Month – Mehrgenerationenhaus Buchloe

Gefaltete Fassade für das Mehrgenerationenhaus Die Stadt Buchloe im bayerischen Mittelschwaben zeichnet sich durch eine besonders gute Verkehrsanbindung aus. Sie wird auch als „Eisenbahnerstadt“ bezeichnet und bietet seinen rund 14.000 Einwohnern dank zentral gelegenem Bahnhof eine schnelle und unkomplizierte Anbindung an größere Städte wie München oder Augsburg. Ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs hat die Stadt Buchloe ein neuartiges Gebäudekonzept entwickelt: Unter dem treffenden Titel „Mehrgenerationenhaus“ ist hier auf einem freien Gelänge ein Projekt entstanden, dass verschiedene Service- und Betreuungsangebote mit Wohneinheiten für Jung und Alt vereint. Platz finden hier eine Schnittstelle des Kinderschutzbundes, ein Familienstützpunkt, der örtliche Diakonieverein, ein Jugendzentrum sowie eine Ferienfreizeitstätte und nicht zuletzt das Quartiersmanagement. Bedarfsgerechter Entwurf Der Gebäudeentwurf stammt aus dem Architekturbüro 3+ Architekten. Die Kubatur geht spielerisch auf den Zweck des Gebäudes ein und nimmt das Motiv eines einfachen Hauses auf: Der rechteckige Grundriss wird durch ein einfaches Satteldach gekrönt. Um diese archetypische Struktur noch weiter zu betonen, entschieden sich die Architekten für eine besondere Gestaltung der Gebäudehülle: Eine Mäanderfassade wird durch das Dach als fünfte Fassade ergänzt. Die Gebäudehülle „aus einem Guss“ verleiht dem Bau eine klare Struktur und ein zeitloses Design. Lediglich für eine Photovoltaikanlage sind die profilierten Tafeln auf dem Dach ausgespart worden. An der Fassade sorgen perforierte Elemente zudem für eine lebendige Lichtwirkung und leiten gezielt Licht in die Räume, während sie gleichzeitig von blickdicht abgeschirmt werden. Lichtwechsel in Bronze Für die Gestaltung der Außenhülle entschieden sich die Architekten für das neue Fassadensystem Kalzip FlexForm® Ultra in der Oberflächenbeschichtung AluPlusPatina. Die gekanteten Aluminiumprofile ermöglichen reliefartige Strukturen, klare Linien und rhythmische Fassadenbilder. Je nach Ausführung kann ein regelmäßig wiederkehrendes Relief erstellt werden, oder auch eine frei gewählte Struktur, die einer Machbarkeitsprüfung im Hause Kalzip unterzogen wird. Bei dem Mehrgenerationenhaus in Buchloe scheint der Wechsel der Höhen und Tiefen im Relief nahezu willkürlich – und steht so im Kontrast zu dem sonst so klar strukturierten Bau. Perforierte Fassadenelemente sorgen für eine lebendige Lichtwirkung und unterstreichen den modernen Charakter des Gebäudes. Der Farbton Bronze B40 betont die mehrfach gefalteten Fassadenpaneele, was sich besonders durch den Licht- und Schattenwurf im Tagesverlauf zeigt. Nachhaltige Fassadenlösung Gefertigt und montiert wurde die Fassade von der Engel Spenglerei GmbH aus Kaltental-Blonhofen. Um auch die Anforderungen an die Nachhaltigkeit zu erfüllen, wurde die Fassade als vorgehängte hinterlüftete Fassade mit einer entsprechenden Dämmebene ausgeführt. Zudem punktet die Fassadenlösung mit bis zu 95 Prozent recycelten Aluminiumprofilen, die eine vollständige Rückführung in den Materialkreislauf ermöglichen. Die besonders robusten Profiltafeln halten nicht nur Witterung stand: Auch kindliches Ballspiel wird von der Fassade schadenfrei zugelassen. Mit Bedacht bedacht. KALZIP. KontaktKalzip GmbHYannick de BeauregardKalzip MarketingAugust-Horch-Str. 20 – 2256070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com
Highlight of the Month – Augustinerhof Nürnberg

Moderne Geometrie in historischem Stadtkern Mit dem Augustinerhof wurde mitten in der Nürnberger Altstadt ein Gebäudekomplex geschaffen, der viele Funktionen vereint. Neben dem Deutschen Museum finden sich hier Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandelsgeschäfte. Besonders attraktiv ist die Lage: Zum Ufer des Flusses Pegnitz öffnet sich ein großzügiger Innenhof, der von verschiedenen Seiten zugänglich ist. Besonderer Hingucker ist das bronzefarbene Stehfalzdach von Kalzip, das modernes Design und traditionelles Fachhandwerk vereint. In klassischem Stehfalz ausgeführt nimmt es den historischen Kontext auf, während die Aluminiumpaneele sich der individuell gestalteten Dachgeometrie anpassen. Der Stadtsilhouette folgend In der historischen Umgebung der Nürnberger Altstadt finden sich viele alte Gebäude mit ziegelgedeckten Steildächern. Bei der Planung des Augustinerhofes wurde berücksichtigt, dass sich Bau und Dach in der Höhe dem umliegenden Bestand anpassen. Gemeinsam mit der besonderen Kubatur des Gebäudes ist so eine komplexe Dachlandschaft entstanden, die aus mehreren geneigten Flächen besteht, die in unterschiedlichen Winkeln aufeinandertreffen. Das häufig gefaltete, polygonale Dach bettet sich als moderne Interpretation in die angrenzende Dachlandschaft ein. Hingegen orientiert sich die Materialwahl eher an historische Vorbilder. Traditionelles Handwerk – modernes Material Das falzbare Aluminium von Kalzip in der Oberflächenveredelung Bronze eloxiert wurde in traditioneller Klempnertechnik vom Team der Lummel GmbH & Co.KG aus Karlstadt verarbeitet. Als Verbindung wählten die Fachhandwerker einen Doppelstehfalz, der für eine dezente Optik auf dem Dach sorgt. Die vielen verschiedenen Dachflächen stellten eine besondere Herausforderung bei der Eindeckung dar. Insgesamt 26 individuelle Flächen mit unterschiedlichen Neigungswinkeln, Trauf- und Firsthöhen mussten berücksichtigt werden, ebenso wie die Dachgauben, Dachfenster und andere Gebäudeanschlüsse. Auch die Dachentwässerung war anspruchsvoll: Die innenliegenden Regenrinnen verlaufen bündig mit der Fassade und sind so aus Fußgängerperspektive kaum zu erkennen. Alles passend Um die optische Integrität zu wahren, sind alle Anschlussteile in dem gleichen Material mit demselben Farbton Bronze B40 ausgeführt. Die Gauben wurden aus massivem Beton bereits im Rohbau integriert und von den Handwerkern fachgerecht mit pulverbeschichtetem Aluminium verkleidet und an die Dachfläche angeschlossen. An verschiedenen Stellen des Daches befinden sich zudem Ab- und Zuluftanlagen. Über diesen Sektionen wurden statt der Stehfalztafeln Gitterroste in der gleichen Farbgebung installiert – so wird die Funktionalität der Anlagen gewährleistet, ohne die Optik zu beeinträchtigen. Des Weiteren montierten die Fachhandwerker ein systemkompatibles Schneefangsystem sowie Lauf- und Trittroste, die dank der gleichen Farbgestaltung optisch nahezu im Dach verschwinden. Mit Bedacht bedacht. KALZIP. KontaktKalzip GmbHYannick de BeauregardKalzip MarketingAugust-Horch-Str. 20 – 2256070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com
Highlight of the Month – Einfamilienhaus in Freudenberg

Doppeltes Satteldach für ein modernes Holzhaus Mit einem großen Holzhaus, umgeben von Natur, konnte sich eine Familie in Freudenberg ihren Wohntraum erfüllen. Der Entwurf stammt aus dem Architekturbüro Kaldewey, Wortmann, Architekten Partnerschaftsgesellschaft mbB. Das langgestreckte, eingeschossige Gebäude überzeugt durch eine zurückhaltende, gleichzeitig prägnante Gestaltung. Sowohl in der Kubatur als auch in der Wahl der eingesetzten Materialien fügt es sich harmonisch in die Landschaft ein. Besonders die Fassade prägt den Charakter des Hauses: Durch vertikal angeordnete Holzlamellen geprägt, trägt die Fassade maßgeblich zur natürlichen Optik des Hauses bei. Der Werkstoff Holz verleiht dem sonst starren Baukörper eine lebendige Struktur und schafft eine warme, natürliche Anmutung. Zudem nimmt das Holz die Farben der umgebenden Natur auf und verbindet Architektur und Landschaft. Form folgt Funktion Das architektonische Leitmotiv des Hauses ist jedoch das Dach: Die zwei aneinandergrenzenden Satteldachflächen erzeugen im Querschnitt eine Auf- und Ab-Bewegung. Diese dynamische Form greift die sanften Höhen und Senken der hügeligen Umgebung auf und übersetzt sie in Architektur. Für die Dacheindeckung kam ein belüftetes Dachsystem mit sickenlosen Stehfalzprofiltafeln des Typs AF 65/434 zum Einsatz. Die Aluminiumprofile sind mit einer High-Performance-Beschichtung in einem dunklen Graubraun mit geringem Glanzgrad versehen. Der matte, leicht zurückhaltende Farbton passt sich dezent der natürlichen Umgebung an und unterstreicht den ruhigen, hochwertigen Gesamteindruck des Gebäudes. Besonders prägnant wirken die weit auskragenden Giebelseiten. Sie lassen Teile der hölzernen Dachkonstruktion sichtbar werden und betonen bewusst den handwerklichen Charakter des Hauses. Gleichzeitig schaffen die großzügigen Dachüberstände geschützte Außenbereiche, die den Wohnraum nach draußen erweitern. Präzise Handwerksarbeit beim Dachaufbau Mit der Ausführung der Dacharbeiten wurde die Borau Dach GmbH aus Lüdenscheid beauftragt. Die Fachhandwerker errichteten zunächst eine Holzschalung mit Unterspannbahn als Grundlage für den weiteren Aufbau. Darauf wurden systemkompatible E-Klipps montiert, die als Befestigungsgrundlage für die Profiltafeln dienen. Der Dachaufbau wurde als belüftetes System ausgeführt. Die integrierte Belüftungsebene sorgt dafür, dass Feuchtigkeit zuverlässig abgeführt wird und unterstützt gleichzeitig die ganzjährige Wärmedämmung des Gebäudes. Auf den E-Klipps konnten anschließend die Stehfalzprofiltafeln schnell und wirtschaftlich verlegt werden. Das geringe Eigengewicht des Aluminiumdachsystems hat zudem den Vorteil, dass es zusätzliche Lastreserven erlaubt. Diese können beispielsweise für eine spätere Installation einer Photovoltaikanlage genutzt werden – ein wichtiger Aspekt für die langfristige energetische Nutzung des Hauses. Architektur zwischen Natur und Handwerk Das Einfamilienhaus in Freudenberg verbindet moderne Architektur mit traditionellen Materialien und präziser Handwerksarbeit. Die Kombination aus Holzfassade, markanter Dachform und metallischer Dacheindeckung schafft ein Gebäude, das sowohl zeitgemäß als auch landschaftlich verwurzelt wirkt. So entsteht ein Wohnhaus, das die Natur nicht überlagert, sondern sich bewusst in sie einfügt. Mit Bedacht bedacht. KALZIP. KontaktKalzip GmbHYannick de BeauregardKalzip MarketingAugust-Horch-Str. 20 – 2256070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com
Highlight of the Month – Lighthouse Church in Heswall

Ein Leuchtturm für die Gemeinde Südlich von Liverpool und direkt an der Küste gelegen, ist Heswall ein beschaulicher Wohnort für rund 29.000 Einwohner. Inmitten der Kleinstadt wurde mit der neuen Lighthouse Church ein wegweisendes Gemeinschaftsprojekt realisiert. Mit dem Entwurf hat das Architekturbüro shedkm eine feinfühlige Kombination aus moderner Gestaltung, Nachhaltigkeit und Funktionalität erschaffen. Für die Kirchengemeinde ist hier ein Ort der Zusammenkunft entstanden, der Zukunftsfähigkeit beweist. Eine der Anforderungen der Bauherrschaft war es, ein möglichst nachhaltiges und energieeffizientes Gebäude zu schaffen. Mit der Stehfalz-Gebäudehülle von Kalzip wurde ein System für Dach und Fassade gefunden, das sowohl die strengen thermischen Leistungsziele moderner Bauvorschriften erfüllt als auch dem Wunsch nach einer zeitgemäßen Ästhetik nachkommt. Energieeffizient bis ins Dach Das Gebäude thermisch effizient zu gestalten war eine zentrale Anforderung. Der Systemaufbau der Kalzip-Gebäudehülle wird mit einer Isolierschicht ausgeführt, die über ausgezeichnete U-Werte verfügt und den Wärmeverlust erheblich reduziert. So wird ein effizienter Gebäudebetrieb bei geringem Energieaufwand ermöglicht. Damit ist die Nachhaltigkeit gewährleistet und langfristige Betriebskosten überschaubar – ein wichtiges Kriterium für die Gemeinde, für die die Planungsvorgaben von entscheidender Bedeutung war. Chris Goldie, Regional Sales Manager bei Kalzip, bestätigt: „Das isolierte System von Kalzip erfüllte nicht nur die Erwartungen der Lighthouse Church, sondern verbesserte auch die Umweltbilanz des Gebäudes. Das Kalzip-System wurde für optimale U-Werte entwickelt und spielt eine Schlüsselrolle in der Energieeffizienzstrategie der neuen Kirche. Es trägt dazu bei, den Innenraumkomfort das ganze Jahr über aufrechtzuerhalten und gleichzeitig den Heizbedarf und die CO2-Emissionen zu reduzieren.“ Darüber hinaus bieten die Aluminiummaterialien von Kalzip eine lange Lebensdauer, sind vollständig recycelbar und erfordern nur minimalen Wartungsaufwand – wichtige Eigenschaften für öffentliche Gebäude, bei denen es auf Langlebigkeit und Lebenszykluskosteneffizienz ankommt. Zeitlose Architektur Für das äußere Erscheinungsbild der Lighthouse Church war es den Architekten wichtig, eine Struktur vorzugeben, die Modernität ausdrückt und gleichzeitig Geborgenheit und Gastfreundschaft vermittelt. Die Verwendung von sickenlosen Kalzip-Stehfalzprofilen auf den Dach- und Wandflächen sorgte für eine klare, prägnante Oberfläche, die die Schlichtheit und spirituelle Symbolik der Kirchenform widerspiegelt. Die scharfen Linien und das Schattenspiel, das durch die Stehfalze entsteht, unterstreichen die kantige Kubatur und verleiht dem Gebäude eine zeitlose, skulpturale Qualität. Das flexibel anpassbare Stehfalzsystem ermöglichte nahtlose Details an komplexen Verbindungsstellen und Dachwinkeln und sorgte so für ein einheitliches und präzises Endergebnis. Mit Bedacht bedacht. KALZIP. KontaktKalzip GmbHYannick de BeauregardKalzip MarketingAugust-Horch-Str. 20 – 2256070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com
Highlight of the Month – Weingut Scheidgen, Hammerstein

Tradition und Zukunft vereint Auf dem Weingut der Familie Scheidgen im Hammerstein bietet ein Gästehaus mit vier Wohneinheiten Platz für Urlauber und Saisonarbeiter. Der moderne Neubau vereint dabei traditionelle Materialien mit moderner PV-Technik. In grauer Holzschalung und mit ebenfalls grauem Metalldach von Kalzip setzt das Gebäude ein modernes Statement und fügt sich optisch Dank Naturdach in die umliegende Landschaft ein. Bereits seit 1779 produziert die Familie Scheidgen im Herzen des Winzerortes seine traditionsreichen Weine. Mit dem Erfahrungsschatz von sieben Generationen verfolgt das Familienunternehmen die Philosophie Tradition und Fortschritt miteinander zu verbinden. Für den Bauherren Georg Scheidgen stand auch noch ein weiteres Merkmal bei der Planung im Vordergrund: „Im Weinbau ist uns die Nachhaltigkeit ganz besonders wichtig. Und deshalb war es für uns auch selbstverständlich in den baulichen Vorhaben den Aspekt ‚Nachhaltigkeit‘ mit einzubeziehen.“ Der Sockel des Gebäudes ist in Stein ausgeführt, der den Bezug zur Region aufgreift. Der Gebäudekern wurde in Holzrahmenbauweise errichtet. Mit dem Fokus auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit kam zudem ein Zellulose-Dämmstoff zum Einsatz. Holz ist auch eines der zentralen Gestaltungselemente an der Fassade: Die grau lasierten und vertikal angeordneten Holzelemente verleihen dem Bau ein ruhiges, homogenes Erscheinungsbild. Filigran gestaltete Balkone eröffnen den Bewohnern zudem einen Blick auf Rebzeilen und den Rhein. Bronzefarbenes Schuppenkleid Bereits der Bestandsbau, der sich um das neue Auditorium anschmiegt, ist mit einem traditionellen Schindeldach eingedeckt. Die rautenförmige Schiefereindeckung des Schlossdaches wird für das Forum in der Form wieder aufgenommen und neu interpretiert. In der Farbigkeit passt sich das neue Gebäude den Fassaden des Bestandsbaus an. Die sandfarbenen Putzflächen werden von den Metallschindeln in der Oberflächenveredelung FalZink im Farbton Bronze B40 sanft gespiegelt. Mit der Verarbeitung der Kalzip Schindeln wurde die Firma Sima-Bau Siegler aus Bürstadt beauftragt. Kalzip Falzbares Aluminium kann mit klempnertechnischen Verfahren für die Metallwandbekleidungen verarbeitet werden. Die Schindeln wurden vom Verarbeiter selbst gekantet. Somit ist jede Schindel in seiner Art einzigartig und lässt sich einfach an die Vorgaben anpassen. Eine nahezu unbegrenzte Kombination aus Formen und Größen bieten dem Planer zudem ein Höchstmaß an architektonischer Gestaltungsfreiheit. Zur Herleitung des Gebäudeentwurfes äußerte sich auch Kai Schümann, Dipl.-Ing. Architekt BDA, Schümann Sunder-Plassmann und Partner mbB: „Der Neubau inmitten des historischen Innenhofs ist das Herzstück der privaten EBS-Universität. Dem Bestand gegenüber soll das Audimax in den Hintergrund treten, indem das Volumen des Gebäudes in den Hof eingesenkt wird. Das gewählte Material ist dabei Ausdruck der Modernität, während die handwerkliche Verarbeitung und das Format der Raute in den Dialog mit der historischen Schieferdacheindeckung treten. Das im Tageslicht wechselnde Lichtspiel der matt reflektierenden Bronze unterstützt die diagonal geschuppte Fassade in der Brechung des Baukörpers in idealer Weise. Im Zusammenspiel mit der hell-kristallinen sandfarbenen Kalkputzschlämme und den roten Sandsteingewänden am Bestandsgebäude, setzt die matt reflektierende Bronze einen deutlichen, aber nicht zu dunklen Kontrast. Beide Oberflächen wandeln sich je nach Einstrahlwinkel und Intensität des Tageslichtes und werden lebendig.“ Mit Bedacht bedacht. KALZIP. KontaktKalzip GmbHYannick de BeauregardKalzip MarketingAugust-Horch-Str. 20 – 2256070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com
Highlight of the Month – EBS Universität

EBS UNIVERSÄT EBS UNIVERSÄT Bronze im UNESCO-Weltkulturerbe: Das neue Audimax der EBS Universität Die EBS Universität in Oestrich-Winkel hat sich als privates Bildungsinstitut auf die Bereiche Wirtschaft und Recht spezialisiert. Im Rheingau gelegen ist die Hochschule auf den Hauptcampus „Schloss“ an der Grenze zu Hattenheim und den Zweitcampus „Burg“ aufgeteilt. Verbunden mit einem großen historischen Erbe, ist der Hauptcampus seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Um dem wachsenden Bedarf an Lehr- und Aufenthaltsräumen entgegenzukommen, wurde der Bestand teils saniert und neue Gebäude auf dem Hauptcampus errichtet. So ist auf dem früheren Innenhof des Schlosses Reichartshausen ein Audimax entstanden. Mit einer begehbaren Dachterrasse und einer großflächigen Glasfassade wird hier viel Aufenthaltsqualität und Arbeitsplätze mit Tageslicht geboten. Der Entwurf von Schümann Sunder-Plassmann und Partner mbB in Kooperation mit Krekeler Architekten Generalplaner GmbH hebt sich durch seine moderne Bauweise ab und wurde gleichzeitig mit viel Feingefühl in den vorhandenen Gebäudebestand integriert. Während die klar strukturierte Kubatur im klaren Kontrast zum Schloss steht, bringt die hochwertige, metallische Außenwandverkleidung von Kalzip Moderne und Tradition zusammen: Die einzelnen Paneele sind in einer präzisen, rautenförmigen Schuppung angeordnet – ein klassisches Gestaltungselement des Spenglerhandwerks, das hier zeitgenössisch interpretiert wird. Bronzefarbenes Schuppenkleid Bereits der Bestandsbau, der sich um das neue Auditorium anschmiegt, ist mit einem traditionellen Schindeldach eingedeckt. Die rautenförmige Schiefereindeckung des Schlossdaches wird für das Forum in der Form wieder aufgenommen und neu interpretiert. In der Farbigkeit passt sich das neue Gebäude den Fassaden des Bestandsbaus an. Die sandfarbenen Putzflächen werden von den Metallschindeln in der Oberflächenveredelung FalZink im Farbton Bronze B40 sanft gespiegelt. Mit der Verarbeitung der Kalzip Schindeln wurde die Firma Sima-Bau Siegler aus Bürstadt beauftragt. Kalzip Falzbares Aluminium kann mit klempnertechnischen Verfahren für die Metallwandbekleidungen verarbeitet werden. Die Schindeln wurden vom Verarbeiter selbst gekantet. Somit ist jede Schindel in seiner Art einzigartig und lässt sich einfach an die Vorgaben anpassen. Eine nahezu unbegrenzte Kombination aus Formen und Größen bieten dem Planer zudem ein Höchstmaß an architektonischer Gestaltungsfreiheit. Zur Herleitung des Gebäudeentwurfes äußerte sich auch Kai Schümann, Dipl.-Ing. Architekt BDA, Schümann Sunder-Plassmann und Partner mbB: „Der Neubau inmitten des historischen Innenhofs ist das Herzstück der privaten EBS-Universität. Dem Bestand gegenüber soll das Audimax in den Hintergrund treten, indem das Volumen des Gebäudes in den Hof eingesenkt wird. Das gewählte Material ist dabei Ausdruck der Modernität, während die handwerkliche Verarbeitung und das Format der Raute in den Dialog mit der historischen Schieferdacheindeckung treten. Das im Tageslicht wechselnde Lichtspiel der matt reflektierenden Bronze unterstützt die diagonal geschuppte Fassade in der Brechung des Baukörpers in idealer Weise. Im Zusammenspiel mit der hell-kristallinen sandfarbenen Kalkputzschlämme und den roten Sandsteingewänden am Bestandsgebäude, setzt die matt reflektierende Bronze einen deutlichen, aber nicht zu dunklen Kontrast. Beide Oberflächen wandeln sich je nach Einstrahlwinkel und Intensität des Tageslichtes und werden lebendig.“ Mit Bedacht bedacht. KALZIP. KontaktKalzip GmbHYannick de BeauregardKalzip MarketingAugust-Horch-Str. 20 – 2256070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com
Highlight of the Month – Kellogs Silo Hotel

Neues Dach für das Silohotel Das ehemalige Gelände der Kelloggs-Fabrik im Bremer Hafen erlebt einen massiven Strukturwandel. Vor über 60 Jahren begann hier die Produktion der beliebten Frühstücksflocken in Deutschland. Mit praktisch gelegenem Standort im Hafenviertel von Bremen, der Import von Getreide und Export der fertigen Produkte nach ganz Europa vereinfachte, war ein schnelles Wachstum garantiert und das Unternehmen bald einer der größten Arbeitgeber in Bremen. 2016 musste die Fabrik nach fünf Jahrzehnten schließen, da aufgrund der sinkenden Nachfrage die Produktionsanlagen nicht mehr ausgelastet waren. Um dem Verfall des riesigen Geländes entgegenzuwirken und die historischen und ikonischen Gebäude zu retten, wurde ein Plan für das gesamte Hafenviertel errichtet. Die sogenannte „Überseeinsel“ ist ein Riesenprojekt der Stadt- und Quartiersentwicklung. Die Revitalisierung der ehemaligen Fabrikgebäude war eine zentrale Aufgabe und zugleich eine besondere Herausforderung. Für die Bedachung des ehemaligen Getreidelagers sowie des benachbarten Reislagers kamen Systeme von Kalzip zum Einsatz. Vom Getreidesilo zum Hotel Den erstaunlichsten Wandel auf dem Areal des ehemaligen Kelloggs-Geländes hat wohl das alte Silo erfahren. Wo vor einigen Jahren noch bis zu 5.000 Tonnen Mais, Weizen oder Hafer für die Frühstücksflocken-Produktion eingelagert wurden, befinden sich heute Hotelzimmer. In die alten Betonsäulen wurden für die Zwischenetagen Böden eingezogen, sowie Aussparungen eingefräst, in die anschließend Fenster eingesetzt wurden. Zuvor lediglich als Flachdach ausgeführt, sollten die Gebäude neben der energetischen vor allem eine optische Aufwertung erfahren. Mit der Sanierung der Dachlandschaft des Hotels sowie des anschließenden ehemaligen Reislagers, das heute Büroräume und Gastronomie beherbergt, wurde die Firma Frärks GmbH beauftragt, die alles aus einer Hand bieten konnten: die Kalzip-Bedachung, die teilweise hinter der Fassade verlaufende Entwässerung, sowie sämtliche bituminöse Abdichtungen am Balkongerüst des Turmzimmers, an den Balkonen des Hotels, am Vordach, der Laderampe und der Kellerabdichtung. Die Grundlage des Silodaches bestand aus einer einfachen Betondecke. Diese und die Dachfläche des heutigen Turmzimmers wurde zunächst vom Frärks-Team fachkundig ausgeglichen. Anschließend verlegten die Fachhandwerker eine Dampfsperre. Für eine sichere Regenabführung erfordert das Kalzip-Dach ein Gefälle, welches mit eigens für das Projekt angefertigten Hutprofilen und systemkompatiblen Klipps erstellt wurde. Durch diesen Aufbau ergibt sich zudem ein Zwischenraum, der für die Verlegung einer Dämmung genutzt wurde und damit die angestrebte Energieeffizienz der beiden Hoteldachflächen – der des ehemaligen Silos und des Turmzimmers – erfüllt. Sorgfältige Anschlussarbeiten Die abschließende Installation der Stehfalzprofiltafeln im Standardmaß 65/400 war mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Auf dem Dach befindliche Durchdringungen, wie etwa für Lüftungs- und Klimaanlagen mussten ebenso berücksichtigt werden, wie das historische Kellogg’s-Schild: „Das Schild sollte eigentlich erst abgebaut werden. Da es aber doch als eine Art Wahrzeichen erhalten bleiben sollte, lautete die Auflage der Baugenehmigung ‚das Schild darf nicht demontiert werden‘. Dementsprechend mussten die Anschlussarbeiten drumherum angearbeitet werden“, erklärt Pascal van Tübbergen, Niederlassungsleiter der Frärks GmbH in Nienburg. Auf dem Dach des neuen Hotels sollte zudem eine innenliegende Entwässerung installiert werden, die durch ein paar fachkundige Handgriffe des Verarbeiterteams an den Innenecken realisiert werden konnte. Vom Reislager zum Büro Der anschließende tieferliegende Gebäudeteil wurde früher als Reislager genutzt. Heute befinden sich hier neue, moderne Büroräume. Mit Bindern als ursprünglicher Dachunterkonstruktion, mussten die Fachhandwerker hier zunächst Trapezbleche installieren. Auch hier kamen anschließend eine Dampfsperre, E-Klipps sowie eine Dämmung zu Einsatz, bevor das Team von Frärks das Dach mit dem gleichen System von Kalzip eindeckte. Die industriell vorgefertigten Stehfalzprofile ließen sich einfach und schnell installieren. Mit Bedacht bedacht. KALZIP. KontaktKalzip GmbHYannick de BeauregardKalzip MarketingAugust-Horch-Str. 20 – 2256070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com
Highlight of the Month – Ardgowan Distillery, Ardgowan Schottland

Von Kupferrot bis Golden wie Whiskey In der Nähe von Inverkip in Schottland befindet sich das Ardgowan Estate. Vor fast 130 Jahren wurde hier eine Whiskeybrennerei gegründet, deren historisches Erbe nun zum Leben erweckt wurde. Angepasst an die Landschaft, wurde eine neue Anlage unter dem treffenden Namen „Whiskey-Kathedrale“ entworfen. Das architektonische Konzept sah dabei nicht nur ein rein zweckorientiertes Gebäude vor, sondern verfolgte das Ziel, mit markanter Formsprache und sinnbildlichem Farbspektrum der neuen Anlage einen besonderen Charakter zu verleihen. https://youtu.be/I2Lqtwr4g9I Metall in der Optik, Metall in der Ausführung Für die Realisierung des Entwurfes war schon früh klar, dass eine traditionelle Gebäudehülle weder der Form noch den Farbvorgaben gerecht würde. Die Wahl fiel daher auf das innovative Aluminium-Stehfalzsystem von Kalzip, mit dem die Vision umgesetzt wurde. Das Profil 65/400 in AluPlusPatina, das in einer satten zweifarbigen Palette aus Bronze B40 und Rotkupfer verwendet wurde, ermöglichte es dem Designteam, das gewünschte Farbkonzept zu realisieren. Der Wechsel aus rotem Kupfer und Bronze soll die Farbtöne des Whiskys widerspiegeln, die sich während der Fassreifung entwickeln. Gefälle in zwei Richtungen Zu diesem Projekt konnte Kalzip aber weit mehr als nur die Lieferung des Materials beitragen. Mithilfe der langjährigen Expertise konnte die unverwechselbare geometrische Form der Brennerei umgesetzt werden. Das Dach und die Fassaden wurden als eine einzige, durchgehende Fläche behandelt, die nahtlos vom First bis zum Boden verläuft. Dies war entscheidend für die Verwirklichung der nordisch inspirierten „langen Halle”, die nun das Erscheinungsbild des Geländes prägt. Die klaren Falze und präzisen Details von Kalzip verleihen dem Gebäude seine charakteristische architektonische Schärfe. Die ursprünglich von dem österreichischen Büro Spitzbart & Partners entworfene und später von Hypostyle Architects aus Glasgow technisch umgesetzte Architektur der Brennerei wird zudem maßgeblich von der aufsteigenden Höhe des Gebäudes geprägt. Martin Thomson, Direktor bei Hypostyle Architects, sagte: „Obwohl das Gebäude von außen einfach erscheint, ist es in Wirklichkeit sehr komplex. Das Dach neigt sich in zwei verschiedene Richtungen und bildet so anspruchsvolle Winkel, die mit einer Standard-Flachplatte niemals zu realisieren wären. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir uns für Kalzip entschieden, ein hochflexibles Produkt, das häufig bei Strukturen mit ungewöhnlichen Formen und Kurven zum Einsatz kommt. Es erwies sich als die natürliche Wahl für ein so anspruchsvolles Design.“ Nachhaltige Ausführung Mit der neuen Brennerei verfolgte der Auftraggeber auch einen hohen Nachhaltigkeitsanspruch. Als eine der ersten emissionsfreien Brennereien in Schottland, verfügt die Ardgowan Distillery über fortschrittliche Umweltsysteme, darunter ein geschlossenes Kühlsystem, Wärmerückgewinnung und die Abscheidung und Umwandlung von CO₂ aus der Fermentation in Biomethan. Das Kalzip-System trägt zu diesen Zielen bei: Der hohe Recyclinganteil und die sortenreine Rückbaubarkeit machen das Produkt nachhaltig. Die Aluminiumhülle schützt zudem vor den Wetterbedingungen an der schottischen Küste und die hohe Wärmedämmleistung trägt gleichzeitig dazu bei, den Energiebedarf des Gebäudes zu minimieren.