Kalzip unterstützt auch 2025 die BDA-Vortragsreihe „Architektur + Baukultur“ in Neumarkt i.d.OPf.

Start der Vortragsreihe „Architektur + Baukultur“ Bereits seit mehreren Jahren ist Kalzip Partner der renommierten BDA-Vortragsreihe „Architektur + Baukultur“. Auch 2025 schließt sich das Unternehmen der hochkarätigen Veranstaltungsreihe an. Auf der Bühne des Museums für historische Maybach-Fahrzeuge in Neumarkt in der Oberpfalz präsentieren herausragende Architektinnen und Architekten ihre Werke und Ideen. Am 26. März geht es los mit einem Werkbericht zum Thema „Transparenz“ von Johanna Meyer-Grohbrügge. Am 09. April schließen Sonja Hohengasser und Jürgen Wirnsberger an mit dem Thema „WEITERBAUEN und Sinn stiften“. Den Abschluss findet das diesjährige Event am 30.04. mit Sophie Kotter und ihrem Vortrag zu „Entwerfen und Konstruieren mit Erde“. Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten.  Weitere Infos: https://www.berschneider.com/journal 🔗 Mehr Informationen im PDF: BDA-Vortrag Bilder Copyright: Johanna Meyer-Grohbrügge: Foto Oliver Helbig Sonja Hohengasser, Jürgen Wirnsberger: Foto Christian Brandstätter Sophie Kotter: Foto Clemens Hoyer

Kalzip geht Steil als neues Mitglied bei Dachkult

Kalzip GmbH Kalzip geht Steil als neues Mitglied bei Dachkult Kalzip, ein international führender Hersteller von Aluminium-Dach- und Fassadensystemen, erweitert seinen Wirkungskreis und tritt der renommierten Initiative Dachkult bei. Dachkult ist ein Zusammenschluss führender Hersteller der Baustoffindustrie, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Bedeutung des geneigten Dachs in der Gegenwartsarchitektur hervorzuheben und ihm eine gebührende Plattform zu bieten. Mit einem breiten Portfolio an Medien und Veranstaltungen beleuchtet Dachkult die gestalterischen und funktionalen Potenziale des geneigten Dachs. Das Printmedium „Stadt/Land/Dach“, das Instagramprofil @dachkult_de und die deutschlandweit stattfindenden #Rooftop Talks bieten Architekturschaffenden Inspiration und Austauschmöglichkeiten zu innovativen Projekten und modernen Baustoffen. Kalzip’s Beitrag zur Initiative Für Kalzip war der Beitritt zu Dachkult ein logischer Schritt: „Das geneigte Dach spielt in unseren Projekten eine zentrale Rolle – sowohl aus gestalterischer als auch aus technischer Perspektive. Mit Dachkult möchten wir unsere Leidenschaft für innovative Dachlandschaften teilen und gemeinsam mit anderen Branchenführern neue Impulse setzen,“ erklärt Yannick de Beauregard, Marketing Manager bei Kalzip. Mit besonderen Projekten wie der Deutschen Flugsicherung in Kaufbeuren oder dem Haus der Kulturen in Basel bringt Kalzip bereits eine beeindruckende Expertise in die Initiative ein bringt Kalzip bereits eine beeindruckende Expertise in die Initiative ein. Zukünftig werden diese und andere Projekte auch auf den Plattformen von Dachkult präsentiert, um die Vielseitigkeit und die ästhetische Kraft des geneigten Dachs zu unterstreichen. Kalzip bei den #Rooftop Talks Ein weiteres Highlight der Mitgliedschaft ist Kalzip’s Teilnahme an den beliebten #Rooftop Talks, die Architekturschaffenden eine exklusive Bühne für den Austausch von Ideen und Inspiration bieten. Die präsentierten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie moderne Materialien und innovative Gestaltungslösungen die Grenzen des Möglichen verschieben können. Ein starkes Signal für die Branche Mit dem Beitritt zu Dachkult setzt Kalzip ein Zeichen für die Wertschätzung hochwertiger Architektur und die Relevanz des geneigten Dachs in der gebauten Umwelt. Die Kombination aus technischer Exzellenz, gestalterischem Anspruch und nachhaltigen Lösungen macht Kalzip zu einem idealen Partner innerhalb dieser Initiative. Mit Bedacht bedacht. KALZIP. Kontakt Kalzip GmbH Yannick de Beauregard Kalzip Marketing August-Horch-Str. 20 – 22 56070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0 Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com

Neubau Hotel The Fontenay in Hamburg

Hotel The Fontenay in Hamburg mit Kalzip Dach Das Hotel The Fontenay in Hamburg beeindruckt durch seine gelungene Fusion aus historischem Erbe und moderner Eleganz. Unter der visionären Leitung des renommierten Architekten Jan Störmer von Störmer Murphy and Partners entstand ein Meisterwerk, das sich harmonisch in den Alsterwiesen-Park einbettet. Die Architektur dieses Fünf-Sterne-Superior-Hotels basiert auf organischen Kreisformen, die von der Natur und den Prinzipien des Feng Shui inspiriert sind. Der zentrale Bereich, der Aufzüge beherbergt, verbindet zwei großzügige Innenhöfe und ein beeindruckendes 27 Meter hohes Atrium mit einem endlosen Infinity-Pool. Die Glas- und Keramikpaneel-Fassade des Gebäudes spiegelt die umgebende Schönheit wider und bringt Licht in die Räume. Im Inneren dominieren gewölbte Wände und bodentiefe Panoramafenster, die eine lichtdurchflutete Atmosphäre schaffen. Die 130 Zimmer und Suiten des Hotels bieten großzügige Freiräume und atmen eine Aura der Freiheit. Kalzip Aluminiumdach krönt The Fontenay Das skulpturale Design des Hotels setzt neue Maßstäbe für moderne Grand Hotels in Hamburg. Das Dach mit seiner aufgeständerten Aluminiumstehfalzdeckung bildet eine charakteristische Krönung, die die organische Formensprache des Gebäudes widerspiegelt. Die amorphe Form mit dem Kreis als dominantes Gestaltungselement spiegelt sich auch bei der Dachgestaltung. Ober halb der fünf Normgeschosse befinden sich, etwas zurückgesetzt, das 6. und 7. Obergeschoss mit der Wellness-Zone, der Fontenay Bar und dem darüber liegenden Gourmet Restaurant. Das Dach wurde als aufgeständertes, belüftetes Kaltdach in einer Aluminiumstehfalzdeckung ausgeführt und der so entstandene Zwischenraum für die Unterbringung technischer Anlagen genutzt. Maßgeschneiderte Dachlösung Die Deckung der Kuppeldachfläche erfolgte mit konisch zulaufenden Kalzip in einem weißen Farbton, der die strahlende Klarheit des lichtdurchfluteten Gebäudes aufnimmt. Optisch schließt das weiße Aluminiumdach den Baukörper nach oben ab und bildet als „fünfte Fassade“ einen eigenständigen Teil der Architektur. Das Architekturbüro entschied sich bei der Materialauswahl für das Kalzip Stehfalzsystem aus Aluminium, da sich dieses individuell jedem Bautyp und jeder Form anpassen lässt. Beim Bauvorhaben erstellte Kalzip in Zusammenarbeit mit Architekten und dem Verleger eine maßgeschneiderte Lösung für die Kuppelform aus unterschiedlichen Kreiselementen, die konisch auslaufen. Beim Dachaufbau wurde sich für das Unterkonstruktionssystem FlexiCon RR80 entschieden, welches mit seiner Vielseitigkeit und seinem Leichtgewicht punktet. Folge einem manuell hinzugefügten Link Erfahren Sie mehr über das Projekt Folge einem manuell hinzugefügten Link Projekt auf Instagram Folge einem manuell hinzugefügten Link Projekt auf LinkedIN Kontakt Kalzip GmbH Yannick de Beauregard Kalzip Marketing August-Horch-Str. 20 – 22 56070 Koblenz Telefon: +49 261 9834 0 Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com Eine nette Überschrift

Wohngebäude „The Lighthouse“ in Aarhus

„The Lighthouse“ in Aarhus, Dänemarks höchstes Wohngebäude mit ungewöhnlicher Dachform. Der künstlich angelegte Stadtteil nahe dem Zentrum der dänischen Hafenstadt Aarhus bietet großzügigen neuen Wohnraum. Das neueste Bauprojekt, „The Lighthouse“, trägt maßgeblich dazu bei und erweitert das Wohnungsangebot um 400 neue Apartments. Wie der Name verspricht, erhebt sich das Gebäude majestätisch wie ein Leuchtturm am südöstlichen Ufer des Hafenviertels und ist ganz nebenbei auch das höchste Wohngebäude Dänemarks. Kleines Dach, großer Planungsaufwand und ein zusätzliches Stockwerk. Das Gebäude fasziniert durch seine einzigartige Architektur, vor allem die organischen und geometrischen Formen des Daches, der Fassaden und Balkone beeindrucken. Besonders auffällig ist die Parallelogramm-Grundfläche des Gebäudes, die an zwei gegenüberliegenden Seiten abgerundet ist. Die Realisierung dieses Designs war eine Herausforderung, die Robert Thiebes von Kalzip durch den Einsatz von spezialisierter Software und Daten, die direkt vor Ort erhoben wurden, souverän bewältigte. Besonders innovativ sind die diagonalen Stehfalzprofile der Dachterrasse, die eine effiziente Ableitung von Regenwasser ermöglichen und gleichzeitig ein stilistisches Highlight darstellen. Während der statischen Berechnungen wurde festgestellt, dass ein zusätzliches Stockwerk möglich ist, perfekt geeignet, um in 142 Metern Höhe eine gehobene Gastronomie und einen Aussichtspunkt für Besucher zu erreichten. Zentimetergenaue Verlegung Bei der Verarbeitung auf der Baustelle fing das Team der ausführenden Firma AE Stålmontage a/s an der höchsten Stelle des Daches an und bewegte sich zunächst auf einer Dachhälfte Richtung Dachterrasse. Dabei verlief der Aufbau wie üblich: Die Profiltafeln wurden am Falz aufeinandergesetzt und mit einer Bördelmaschine verbördelt. Als besonders knifflig erwies sich die Verlegung der komplexen, dreidimensional gebogenen Kalzip XT-Bahnen mit einem entsprechenden Neigungswinkel. Trotz flexibler Unterkonstruktion, die ein bisschen Spielraum bei der Verlegung bot sowie den übersichtlichen Bauplänen kam es kurzzeitig zu einem Baustopp, wie Robert Thiebes berichtet: „Bei diesem Projekt existierten nur wenige Zentimeter Verschiebespielraum zwischen den Profiltafeln, die darüber entschieden, ob sich die nächste Tafel einfügt oder verkeilt. Um hier die bestmögliche Problemlösung zu finden, sind wir zur Baustelle gereist, konnten schnell den Fehler ausfindig machen und die Mitarbeiter entsprechend instruieren.“ Gerollformt und gedreht Innovative Techniken waren notwendig, um den geschwungenen Übergang von Dach zu Fassade umzusetzen. Jedes einzelne Stehfalzprofil des Gebäudes wurde im Vorfeld individuell nummeriert und vorproduziert und je nach Einsatzbereich spezifisch gebogen und in sich gedreht. Wie immer handelt es sich dabei um millimetergenaue Maßarbeit, die keinen Raum für Fehler lässt. Die komplexen, 3D gebogenen KALZIP XT Bahnen mit einem gewissen Neigungswinkel zu verlegen war dabei die größte Herausforderung, da nur wenige Zentimeter Verlegespielraum bestanden.   Eine windfeste Herausforderung Das „Lighthouse“ stellte bei Planung und Bau besondere Herausforderungen dar, vor allem wegen der begrenzten Lagerfläche aufgrund der umgebenden Bebauung und der Nähe zum Wasser. Alle Materialien wurden daher in den benachbarten Hafendocks gelagert. Die Beförderung der Stehfalzprofile von Koblenz nach Aarhus war ein logistisches Meisterwerk. Um die unterschiedlichen Neigungswinkel der Profiltafeln zu schützen, mussten sie mit speziellen Abstandshalterungen auf den Paletten gestapelt werden. Ein Kran transportierte diese Paletten auf das Dach. Aufgrund der Höhe und des dadurch entstehenden Windsogs mussten die noch nicht verwendeten Stehfalzprofile mit Spanngurten gesichert werden. Das Tüpfelchen auf dem i Mit Fertigstellung des Daches wurde die äußere Hülle des beeindruckenden ‚Lighthouse‘ Gebäudes vollendet. Die 480m² XT-Profile von Kalzip, nicht sichtbar für Besucher, schließen eine raffinierte Aussparung für einen Wartungskran ein. „Trotz der verhältnismäßig kleinen Fläche „zeichnet sich das ‚Lighthouse‘-Dach durch seine einzigartige und anspruchsvolle Form aus, wodurch es zu einer und zeitaufwendigen Herausforderung wurde“, so Robert Thiebes.   Mit Bedacht bedacht. KALZIP. Kontakt Kalzip GmbH Yannick de Beauregard Kalzip Marketing August-Horch-Str. 20 – 22 56070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0 Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com

Neubau Fußballstadion Monterrey in Mexiko

Neubau Fußballstadion Monterrey in Mexiko Kunde:  Club de Futbol Monterrey Architekten: Populous & VFO (ehemals HOK Mexico) Project Manager: PMP Consultores Verarbeiter: Metcon del Norte S.A. & Termacero Constrtucciones Metalicas Prefabricadas Kalzip® Produkte: 55,000m2 Kalzip® 65/333 x 1.0mm standing seam roof in stucco embossed finish. Baujahr: 2013-15 In einem der technisch anspruchsvollsten Projekt konnte Kalzip® die Gebäudehülle des Fußballstadions Estadio de Futbol Monterrey in Mexiko erfolgreich realisieren. Dabei wurde zum ersten Mal in Mexiko gearbeitet und die Designvorgaben einer weltbekannten Architektengemeinschaft erfüllt. Nicht nur die Größe des Estadio de Futbol in Monterrey, sondern auch seine Form – die sowohl die Geschichte der Region als auch die bergige Landschaft widerspiegeln sollte – stellte höchste Anforderungen an die Ästhetik und Leistungsfähigkeit des bekannten Stehfalzdaches. Mit dem Club de Futbol Monterrey als Bauherrn des riesigen Stadions wurde Kalzip® in Großbritannien durch die Abteilung für UK Trade & Investment sowie durch sein etabliertes internationales Netzwerk von Planungs- und Lieferpartnern bei der Ausführung des Auftrags unterstützt. MASSSTÄBE FÜR MODERNE STADIEN SETZEN Die Herausforderung Das Stadio de Futbol ist eine der größten Sportarenen der Region, die vom Club de Futbol Monterrey in Auftrag gegeben wurde. Das Designteam wurde von zwei international angesehenen Architekturbüros geleitet: Populous und VFO. Das Konzept für das Bauwerk weist nicht nur eine sehr komplexe, asymmetrische Form auf, die innerhalb eines relativ engen Zeitrahmens zu errichten war, was eine sorgfältige Planung der Errichtungsphasen erforderte. Da außerdem keine zwei Verkleidungsabschnitte in Größe oder Geometrie identisch sind, stellte dies ungewöhnlich hohe Anforderungen an die Detailplanung und die Erstellung von Zuschnittsplänen zur Erleichterung der Fertigung, die größtenteils vor Ort durchgeführt werden musste. Aufgrund des Klimas und des Standorts ist das Stadion extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt, darunter starker Wind, Schlagregen und sehr hohe Temperaturen, die allesamt Anforderungen an das Fassadensystem stellen. Im weiteren Verlauf des Entwurfsprozesses waren zahlreiche technische und logistische Herausforderungen in Bezug auf spezielle Schnittstellen und Witterungseinflüsse zu bewältigen, ebenso wie der Zugang zur Wartung und andere Überlegungen, um die langfristige Funktionalität der Struktur zu gewährleisten. Das Projekt wurde im Rahmen eines Planungs- und Liefermodells ausgeschrieben, das dazu beitrug, den Kunden von der Fähigkeit von Kalzip zu überzeugen, auf die Anforderungen des Projektteams einzugehen: Maximierung des Nutzens für den Kunden in Bezug auf technische Unterstützung und die Fähigkeit, auf neue oder veränderte Marktbedingungen im internationalen Umfeld zu reagieren. Nachdem Dan Vinet (Kalzip Vertriebsleiter für Nordamerika) den ursprünglichen Konstruktionsauftrag für das Dach erhalten, hat der Hersteller mehrere wichtige Kollegen hinzugezogen, darunter Alberto Argenti aus seiner europäischen Organisation, der fließend Spanisch spricht, um die Verbindung mit dem Kunden und den Beratern in Mexiko herzustellen. Christopher Lee, der Projektdesigner und Senior Principal bei Populous kommentierte: „Beim Fußball geht es um Spektakel und Leidenschaft, wir haben die Zuschauer so nah wie möglich am Spielfeld platziert und so das stimmungsvollste moderne Stadion Lateinamerikas geschaffen. Sicherlich setzte das Stadio de Futbol mit seiner imposanten Dachkonstruktion aus Kalzip® Stehfalz einen neuen Maßstab für moderne Stadien in Lateinamerika und wird zum Wahrzeichen für Rayados*-Fans und der Bevölkerung von Monterrey.“ * Rayados ist der populäre Name für CF Monterrey. Die Lösung Als großer Hersteller, der auf dem gesamten Kontinent und darüber hinaus tätig ist, verfügt Kalzip® über das erfahrene Personal und die räumlichen Voraussetzungen und Ressourcen, um die Vorgaben von Kunden oder Beratern zu gewährleisten und daraufhin maßgeschneiderte Produktpakete zu liefern. Dazu gehören die Einhaltung regionaler Bauvorschriften und anderer Anforderungen, die für das jeweilige Projekt gelten, sowie das Management der gesamten erforderlichen Logistik, wie z. B. Versand- und Einfuhrlizenzen, damit die Verträge termingerecht abgewickelt werden können. „Kalzip® hat die einzigartige Fähigkeit, Architekten und Planern eine große Freiheit und Flexibilität im Design zu bieten. Dazu zählen eine Reihe von Materialien, Oberflächen und Formen – praktisch grenzenloses Designpotenzial und fortschrittliche Rollformtechniken und die bewährte Funktionalität mit atemberaubender Ästhetik.“ – Dan Vinet, Vertriebsleiter von Kalzip in Nordamerika Mitglieder des Designteams von Kalzip in Großbritannien waren eng in die Gestaltung der frei-form Geometrie und in die Feinabstimmung der Herstellungs- und Installationsprozesse. Diese galt es zu vereinfachen, ohne die Architektur zu beeinträchtigen. Dabei wurden besonders die unteren Bereiche und die markanten „Kiemen“, die die Aluminiumhülle durchbrechen, gearbeitet. Ebenfalls in Großbritannien hergestellt und nach Mexiko verschifft wurden maßgeschneiderte hoch- und tiefgelegene Aluminiumdachrinnen sowie vorgefertigte Gratabdeckungen in einem speziellen blauen Farbton. Darüber hinaus lieferte Kalzip® alle Aluminiumlaufstege, Zugangsluken und Absturzsicherungssysteme, die während der Bauarbeiten verwendet wurden und die Wartungsarbeiten erleichtern. Im Rahmen der vertraglichen Verpflichtungen und des Engagements für sichere Arbeitspraktiken, wo immer Kalzip® involviert ist, bot Kalzip® den beiden lateinamerikanischen Fassadenbauern – Metcon del Norte S.A. und Termacero Constrtucciones Metalicas Prefabricadas – zusätzlich eine zweiwöchige, maßgeschneiderte Schulung an, bei der eigens angefertigte Anlagen zum Einsatz kamen, die die gekrümmte Form, die sie mit dem Stehfalzdach und seinen zahlreichen Zubehörteilen umschließen sollten, nachbildeten. Insgesamt verschiffte Kalzip® mehr als 40 Container und errichtete vor Ort seinen Produktionsplatz, von dem aus die Stehfalzprofile produziert wurden. Mit einem Team, das aus einem Maschinenführer und zwei Verarbeitern bestand, setzte Kalzip® die in CAD und Revit erstellten Produktiosnplänen um. Kalzip Produkte: Über 55.000 m2 Kalzip® Aluminium Stehfalzdachsystem im Profil 65/333 mit 1,0 mm Dicke und stuccogeprägter Oberfläche wurden für dieses Projekt geliefert. Das Kalzip® Aluminiumdach ist in Großbritannien durch die BBA zertifiziert und wird weltweit durch die deutsche Zulassung, die französische Avis Technique und die Factory Mutual (FM) Qualitätsstandards anerkannt. Darüber hinaus ist das Kalzip® Aluminiumdach nach FM Class 1 – 190 zertifiziert und wird nach ASTM geprüft. Die Kalzip® Stehfalzprofile bieten ein nahezu unbegrenztes Anwendungspotenzial, sind sowohl als gedämmtes als auch als einschaliges Produkt erhältlich und eignen sich für Warm- und Kaltdachkonstruktionen. U-Werte bis unter 0,1 W/m2K sind erreichbar. Das System lässt sich an jede Gebäudegröße und -geometrie anpassen, wobei Bahnlängen von mehr als 160 Metern durch Abrollen möglich sind. Kalzip® Dächer sind durch die patentierte Klippserie besonders windstabil. Die Klipps sind in einem Klima wie dem von Monterrey unverzichtbar und ermöglichen einen gleichmäßigen Temperaturwechsel der Außenhaut, wenn die Temperatur von der Kühle des frühen Morgens bis zum Aufheizen in der Mittagssonne ansteigt. Es sind auch ausgeklügelte Detaillösungen erhältlich, um Durchdringungen oder andere Merkmale zu

Cal Poly Pomona Student Services Building

Ein auf Studenten ausgerichtetes Wahrzeichen und ein Ort der Ankunft – Entworfen, um zu beeindrucken CO Architects entwarfen das 140.000 Quadratfuß große Student Services Building (SSB) als neues Tor zum Campus der California State Polytechnic University (Cal Poly) in Pomona, etwa 30 Meilen östlich von Los Angeles. Als Gateway-Gebäude empfängt das SSB Studierende, die sich für Kurse anmelden und finanzielle Unterstützung beantragen sowie Alumni, die sich aktiv in der Campus-Gemeinschaft engagieren. Außerdem dient es als Treffpunkt für angehende Studierende und ihre Familien, die sich auf dem Gelände zu Campus-Touren treffen. Optimiertes Energiemanagement mit Schutz vor dem Wüstenklima Das SSB wurde mit einem wellenförmigen Kalzip Stehfalzdach überdacht, welches sich über zwei getrennte Strukturen erstreckt. Sowohl die Form als auch die Ausrichtung ist auf Leistung und Funktion ausgerichtet, mit dem Ziel, das Energiemanagement zu optimieren und das Tageslicht zu maximieren. Die Architekten konzipierten das Dach als primären Leistungsfaktor für das geschwungene Gebäude, um eine vorteilhafte Energienutzungsintensität (EUI) von 31 zu erreichen (Durchschnitt liegt bei 65). Es bindet das Gebäude in seinen Kontext ein, indem es einen einprägsamen Einstieg in die Universität schafft, der sich auf die Topografie des Campus, die Ausläufer und die nahe gelegenen San Gabriel Mountains bezieht. Das Dach des Gebäudes dient als Hauptschattenspender, um Schutz vor dem vorherrschendem Wüstenklima zu schaffen. Die Architekten haben umfangreiche Tageslicht-, Blendungs- und Wärmestromanalysen durchgeführt, um die Dachgeometrie zu optimieren, den Energiebedarf für Beleuchtung und Kühlung zu minimieren und den visuellen und thermischen Komfort der Nutzer zu erhöhen. Aufgrund der nachhaltigen Vorteile des Aluminiumdaches wurde das Projekt mit dem LEED Platin Zertifikat ausgezeichnet. Produktion vor Ort Die perforierten Metallüberhänge des 90.000 Quadratmeter großen Dachs, die je nach Ausrichtung zwischen fünf und 28 Fuß tief sind, beschatten nicht nur den offenen Fußgängerweg zwischen den beiden Flügeln des Komplexes, sondern schützen auch die mit Aluminium gerahmte, reflektierende Low-E-Glasaußenwand vor der Sonne, filtern das gedämpfte Sonnenlicht und optimieren den Tageslichteinfall in die Innenräume. Die Kalzip Profiltafeln wurden vor Ort mittels Rollformverfahren hergestellt, um die komplexe Krümmung des Daches zu erreichen. Ungefähr 19.000 Befestigungsclips wurden benötigt, um die Profiltafeln anzubringen. Die durchgängige Ost-West-Ausrichtung der Stehfalzpaneele verleiht dem Dach Struktur und Maserung, während die Oberlichter für mehr Tageslicht im obersten Stockwerk sorgen. Stehfalzdächer sind selten so komplex. Diese innovative Anwendung steht im Einklang mit dem Ansatz von CO Architects, digitale Technologie zu nutzen, um unterschiedliche Optionen zu erkunden, zu analysieren und zu optimieren sowie den Übergang vom Entwurf direkt zur Fertigung und Installation durch den Einsatz von BIM zu erleichtern. Eine Verbindung zum Herzen des Campus Der breite, offene Windkanal trennt das dreistöckige Hauptgebäude von dem zweistöckigen Flügel, in dem das Mehrzweckzentrum und die Personalabteilung untergebracht sind. Diese Arkade führt vom Hauptparkplatz zum Studentenwerk und zur Bibliothek. Sie ist so konzipiert, dass sie wie eine schattige Straße im Freien wirkt, gesäumt von Sitzgelegenheiten und Versammlungsräumen. Gleichzeitig verbindet die Arkade die Studenten mit dem Herzen des Campus. Modulare Planung und strategische Platzierung von Gebäudekernelementen (Schächte, Versorgungsräume, Toiletten) ermöglichen eine flexible und leicht umgestaltbare Raumnutzung. Die Innenausstattung setzt Akzente für eine intuitive Wegführung, wobei die verschiedenen Abteilungen durch Farbe und Schallschutzwände aus komprimiertem, recyceltem Kunststoff voneinander abgegrenzt werden. Erhöhung des Wohlbefindens durch natürlich beleuchtete Arbeitsbereiche Aus dem Inneren der Einrichtung öffnet sich der Blick auf einen zentralen Innenhof, der die Innenräume mit Licht versorgt. Dieser Außenbereich ist mit 50 Fuß hohen Bäumen (sobald sie ausgewachsen sind) und Sitzgelegenheiten im Innenhof ausgestattet, die als Überbrückungsfläche für Studenten dienen, die auf den Zugang zu den Servicezentren oder auf ein Treffen mit dem Universitätspersonal warten. Die Konferenzräume sind strategisch um den Innenhof herum angeordnet, um den Benutzern eine offene Aussicht und Zugang zu natürlichem Licht zu bieten. Im obersten Stockwerk befinden sich die Büros für den Universitätspräsidenten und des Rektors in einem offenen, loftartigen Raum mit hohen Decken, Oberlichtern und Zugang zu einer Terrasse in der Nähe aller Pausenräume. Die Beleuchtung ist durchgehend mit LED-Leuchten ausgestattet. Die horizontale Verteilung der Luft- und Kabelkanäle wurde klar aufgeteilt, um Konflikte zu vermeiden, die Effizienz zu maximieren und den Zugang zu erleichtern. Das solaroptimierte Design hat das Potenzial, natürlich beleuchtete Arbeitsbereiche für den Großteil der achtstündigen Arbeitszeit zu bieten, wodurch die Energiebelastung reduziert und der Nutzen für das Wohlbefinden erhöht wird. Fazit Das Gebäude wurde unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit und unter Verwendung umweltfreundlicher Materialien und modernster Technologie errichtet. Es ist ein Beweis für das Engagement des Teams, ein zukunftsorientiertes Bauprojekt zu schaffen. Zurück Zurück Zurück Weiter Weiter Weiter12345Link zu: Kameha Grand Hotel in Bonn Mehr über das Projekt erfahren Link zu: New building Vigo University – Department of Maritime Sciences Projekt auf Instagram Link zu: New building Vigo University – Department of Maritime Sciences Projekt auf LinkedIN Kontakt Kalzip GmbH Yannick de Beauregard Kalzip Marketing August Horch St. 20 – 22 56070 Koblenz Telefon: +49 261 9834 0 Fax: +49 261 9834 100 E-mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com

Neubau Wintringham Primary Academy, Saint Neots

EINE KOMBINATION AUS HOHER LEISTUNG UND AUSDRUCKSSTARKER ARCHITEKTUR – DAS AVOCADO-SCHULGEBÄUDE ÜBERZEUGT Die Gemeinde Wintringham erhielt ein neues Vorzeigeobjekt in Form der Wintringham-Grundschulakademie in St. Neots, Cambridgeshire, die 2021 fertiggestellt wurde. Der Cambridgeshire County Council beauftragte das Gebäude, welches aufgrund seiner einzigartigen Dachform liebevoll „Avocado“ genannt wird. Das Projekt zeigt eindrucksvoll die handwerkliche Exzellenz, die Kalzip seinen Kunden durch die Installation des Kalzip-Stehfalzdachsystems und die Qualität der maßgeschneiderten gebogenen Aluminium-Untersicht und Aluminiumkonstruktionen bietet. Kalzip bot die besten Optionen Philip Marsh, Gründungsdirektor bei dRMM (de Rijke Marsh Morgan Architects), der für das Design der Schule verantwortlich war, sagte: „Die markante Form der Wintringham Primary Academy entstand aufgrund der Passivhaus-Prinzipien. Durch die Anordnung der Unterrichtsräume um eine zentrale Grünfläche sollte das Tageslicht und die Querlüftung aus verschiedenen Richtungen erhöht werden. Die Form ermöglicht eine räumliche Anordnung, die die Idee einer Schule „in the round“ unterstützt. „Der Kunde benötigte ein robustes und wartungsarmes Dachsystem, das den Anforderungen der Zeit standhalten würde. Die Entscheidung für ein Kalzip Stehfalz-Profildach fiel nach Abwägung mehrerer Möglichkeiten, wobei das Kalzip System die beste Lösung hinsichtlich der Langlebigkeit darstellte. Darüber hinaus ermöglichte das Kalzip-Dach auch kompatible Anbaulösungen für Dachwartungssysteme, die einfach zu integrieren waren. Das Projekt erforderte ein Absturzsicherungssystem und eine Dachzugangstreppe, die einfach als Teil des Dachsystems integriert werden konnten. Von dem Moment an, als wir mit Kalzip für ihre technische Unterstützung in Kontakt traten, waren sie äußerst hilfreich und konnten alle unsere technischen Fragen im Detail beantworten. „Für das Projekt wurde Kalzip 50/429, stucco-dessiniertes Aluminium, festgelegt, das an der Traufe mit dem längsten Blech von 72 Metern auf der Baustelle gerollt wurde. Zusätzlich waren aufwändige Detailarbeiten an den gebogenen Aluminiumkonstruktionen sowie an den Entwässerungsanforderungen der komplexen Dachform erforderlich. Nach Erhalt der hochwertigen technischen Informationen in den frühen Planungsphasen waren wir überzeugt, dass Kalzips Erfahrung von Vorteil sein würde. Wir spezifizierten auch 280 mm Kalzip-Dämmung plus 40, komprimiert auf 255 mm innerhalb einer durch E180-Clips, S5 & S10-Abstandshalter und verzinkte Stahl-Top-Hat-Stützen geschaffenen Hohlraum, die auf einer Glulam-Träger-Holzkonstruktion befestigt waren, um die thermischen Anforderungen zu erfüllen.“   Eine anspruchsvolle kurze Bauzeit Bei diesem maßgeschneiderten Projekt gab es einige logistische Herausforderungen, die hauptsächlich das knappe Budget und das Bauzeitprogramm betrafen. Nur 12 Monate waren für den Bau vorgesehen, dessen Fertigstellung mit dem Beginn des neuen Schuljahres zusammenfallen sollte. Kalzips Systeme werden überwiegend außerhalb der Baustelle gefertigt, was trotz der komplexen Beschaffenheit des Dachs zu einer schnellen und einfachen Installation vor Ort führte.   Eine moderne Lernumgebung für Schüler Die Wintringham Primary Academy ist ein prototypischer Typus für eine Ganzholzschule, der eine inspirierende Lernumgebung schafft, die sich innen und außen mit Grün umgibt. Um das Wohlbefinden zu fördern, legte dRMM Wert auf eine holzästhetische Gestaltung, natürliches Licht, Belüftung und direkten Zugang zur umliegenden Landschaft als Reaktion auf die Affinität der Schule zu den Prinzipien der Waldschulbildung. Als Teil eines von der Baufirma Morgan Sindall geleiteten Teams arbeitete dRMM mit dem Cambridgeshire County Council (CCC) und der Diamond Learning Partnership Trust (DLPT) an der Entwicklung der Vision. Diese sah eine dreizügige Grundschule für bis zu 708 Kinder vor, einschließlich einer Kindertagesstätte, die bei Bedarf eigenständig betrieben werden konnte. Die 3615 m² große Schule wurde 2021 nach einem 14-monatigen Bauzeitplan trotz der Einschränkungen der Pandemie fertiggestellt. Es galt, eine Reihe von Herausforderungen zu bewältigen, und Kalzips umfangreiche Erfahrung war sicherlich an zahlreichen Stellen gefragt. Als Ergebnis wurde Kalzip von Morgan Sindall mit dem „Perfect Delivery“-Preis für das Projekt Wintringham Primary Academy ausgezeichnet. Wintringham erhielt außerdem den RIBA East Regional Award und den RIBA East Sustainability Award im Jahr 2022 und wurde bei den Structural Timber Awards hoch gelobt. Mit Bedacht bedacht. KALZIP. Kontakt Kalzip GmbH Yannick de Beauregard Kalzip Marketing August-Horch-Str. 20 – 22 56070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0 Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com

The Boulevard Club, Toronto

Schön geformte Gebäudehülle mit sehr guter Umweltbilanz Torontos prestigeträchtiger Boulevard Club beschloss, sein bereits beeindruckendes Angebot an Sport- und Freizeiteinrichtungen noch weiter auszudehnen. Dafür wurde ein in die Jahre gekommenes Bootshaus durch einen stilvollen neuen Westflügel ersetzt. Neben der Unterbringung aller neuen Einrichtungen war es dem Verein wichtig, dass das neue zweistöckige Gebäude auch ästhetisch ansprechend ist. Dies wird besonders beim Blick vom See aus deutlich. Um der gesamten Anlage ein einzigartiges und harmonisches Erscheinungsbild zu verleihen, musste der Erweiterungsbau auch nahtlos an das traditionellere Clubhaus anschließen. Aufgrund der exponierten Lage des Clubhauses am Ufer des Ontariosees wurde für das Projekt ein hochgradig dauerhaftes, wasserdichtes System benötigt, das hohen Windlasten und extremen Witterungsbedingungen standhält – Kalzip® Aluminium Stehfalzsystem wurde als die ideale Lösung angesehen. Unter schwierigen Witterungsbedingungen und eingeschränkten Platzverhältnissen wurden lange Kalzip® Bahnen vor Ort rollgeformt und nach Maß gebogen, bevor sie mit einem Kran auf die Dachebene gehoben und verlegt wurden. Ursprünglich wurde der Boulevard Club 1905 als Kanuclub gegründet und zog kurz darauf an seinen heutigen Standort am Seeufer des nördlichen Ontariosees im Westen Torontos um. Von den bescheidenen Anfängen bis heute hat sich der Verein zu einem der modernsten, dynamischsten und renommiertesten privaten Multisportclubs Kanadas entwickelt. Der Boulevard Club ist bekannt für seine ganzjährigen Gesellschafts- und Freizeitprogramme, seine gastronomischen Einrichtungen und seine zahlreichen Aktivitäten auf dem Wasser. Durch die jüngste Erweiterung des Westflügels konnte das Angebot an Fitness- und Sportaktivitäten erweitert werden. Enge Gebäudegrundfläche An der Stelle, an der der Boulevard Club seinen beeindruckenden zweistöckigen Westflügel erweiterte, befand sich zuvor ein veraltetes Bootshaus. Im Laufe der Jahre war die Struktur des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass man davon ausging, dass es wirtschaftlich nicht mehr zu sanieren war. Nach der Entscheidung, den begehrten Platz am See besser zu nutzen, beauftragte der Boulevard Club das Architekturbüro Teeple Architects mit dem Entwurf eines auffälligen neuen Westflügels, der nicht nur funktional und optisch ansprechend ist, sondern auch eine gute Wärmedämmung aufweist und extremen Wetterbedingungen standhält. Die vielleicht größte Herausforderung für den Architekten bestand darin, sämtliche vom Club benötigten Räumlichkeiten zu planen und zu realisieren – darunter eine Mehrzweck-Turnhalle, fünf Badmintonplätze, ein luxuriöses Spa- und Wellnesscenter sowie zahlreiche Umkleideräume, kleine Aufenthaltsbereiche und Verkehrswege. Neben der kreativen und logistischen Herausforderung stellte der begrenzte Platz auf der Baustelle den Architekten und den Generalunternehmer Bird Construction vor die Aufgabe, alle für die Fertigstellung des Projekts erforderlichen Subunternehmer, Anlagen und Baumaterialien zu verwalten. Ästhetische und umweltpolitische Erwägungen Der Architekt legte großen Wert darauf, dass der neue Westflügel aus allen Blickwinkeln, insbesondere vom Wasser aus, optisch ansprechend ist. Die Größe des Bauwerks wird durch das fließende Design und die helle Gestaltung der Gebäudehülle reduziert, so dass sich der neue Westflügel gut in die Umgebung einfügt und der Blick der Nachbarn auf den See erhalten bleibt. An seinem östlichen Ende schließt der neue Flügel dezent an das Clubhaus aus dem frühen 20. Jahrhundert an, bevor er sich nahtlos über die Badmintonplätze im Obergeschoss fortsetzt. Außerdem wurde eine offene Dachterrasse angelegt, um die Vorteile der erhöhten Aussicht über den See zu nutzen, die das ursprüngliche Gebäude nicht bieten konnte. Die geografische Lage des Clubs brachten auch eine Reihe von Problemen mit sich, wie z. B. extrem niedrige Temperaturen im Winter und unvorhersehbare Stürme, die die Küste zu jeder Jahreszeit heimsuchen können. Die Lösung – Kalzip Stehfalzsystem Nach sorgfältiger Abwägung der möglichen Bekleidungsvarianten entschied sich das Architekturbüro Teeple für das Kalzip Aluminium-Stehfalzsystem für das Dach des Westflügels und wesentliche Teile der Außenwände. Die Vorteile des wartungsfreien Kalzip Systems liegen in seiner Langlebigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Flexibilität. Es ist stabil, leicht und ideal für große Spannweiten. Ebenso wichtig ist die Tatsache, dass das System genau auf die individuellen Anforderungen an Grundriss, Geometrie, Abmessungen und hohe thermische Leistung des Gebäudes zugeschnitten werden kann. Dieses unbegrenzte kreative Gestaltungs- und Anwendungspotenzial war für den Architekten von entscheidender Bedeutung, da das Kalzip Stehfalzsystem in der Lage war, die engen konvexen Radien zu erfüllen, die für dieses ästhetisch ansprechende und einzigartig geformte Gebäude erforderlich sind. „Wir waren wirklich begeistert von der Fähigkeit von Kalzip®, extrem lange Fassadenplatten zu produzieren, die jeweils genau an das Profil des Gebäudes angepasst werden können. So konnten wir eine elegante, wasserdichte Struktur entwerfen, die hohen Windlasten und extremen Temperaturen standhält und gleichzeitig eine saubere, durchgehende und ununterbrochene Dachlinie bietet, die nahtlos in die Wände übergeht und so eine wunderbar fließende Gebäudehülle schafft.“ Martin Baron, Partner at Teeple Architects. Produktion vor Ort Kalzip® Planungsservice erstellte und lieferte die Produktionszeichnungen und die Stückliste für dieses recht komplizierte Bauwerk. Wertvolle Transport- und Handlingszeit wurde eingespart, da die Stehfalztafeln vor Ort von Kalzip® mit einem mobilen Rollformer hergestellt wurden. Die leichten Aluminiumbleche wurden dann mit einem Kran auf die Dachebene gehoben, wenn sie für die Verlegung benötigt wurden. Über 2.600 m2 1,2 mm dicke Kalzip® Profiltafeln in RAL 9010 (Reinweiß). Reflexionsbeschichtung wurden hergestellt und vor Ort in Längen von bis zu 27 Metern gebogen. Der überwiegende Teil der Fertigungsarbeiten vor Ort wurde bei Minusgraden durchgeführt. Kalzip® lieferte zusätzlich 100 m2 muldenperforierte Bleche, die zur Gestaltung der „Fensterflächen“ verwendet wurden, um natürliches Tageslicht in die überdachten Außentreppen des Westflügels zu bringen. „Wir haben zu jeder Zeit eng mit Kalzip® zusammengearbeitet – und dank einer frühzeitigen Ausschreibung konnten sie die Aluminium-Coils weit vor dem Bedarf liefern. Aufgrund der komplexen Geometrie des Gebäudes entschieden wir uns für eine 3D-Vermessung, um die Längen, Winkel, Radien und die Gesamtfläche der Fassade zu bestimmen. Durch die sorgfältige Bauüberwachung konnten wir sicherstellen, dass der mobile Rollformer genau auf unsere Termine abgestimmt war. Trotz Temperaturen von bis zu -35°C wurden die Kalzip® Bahnen auf der Baustelle problemlos gefertigt und gebogen.“ Trevor McGrath, Leiter der Kalkulation von Fassadenverkleidungen bei Bothwell-Accurate. Die Firma Bothwell-Accurate verlegte alle Kalzip® Tafeln und schnitt sie bei Bedarf vor Ort zu. Da es sich bei Kalzip® um ein nicht durchdringendes System handelt, sind keine durchgehenden Befestigungen erforderlich – und da Kalzip® aus Aluminium gefertigt ist, können die Bahnen auf dem Dach um alle Hindernisse und Vorsprünge herum geschweißt werden, ohne dass Kitt oder Dichtstoffe verwendet werden müssen.

Neubau Flughafenterminal in Karlsbad

Flughafen-Empfangsgebäude in Karlsbad mit Außenhaut aus Kalzip Im tschechischen Kurort Karlsbad entstand ein ungewöhnliches Flughafenterminal. Form und Material setzen Maßstäbe. Bei der Umsetzung seines viele Interpretationen offen lassenden „Zwischenfliegers“ setzt Architekt Petr Parolek auf eine komplette Außenhaut aus Kalzip-Aluminiumprofiltafeln. Karlsbad ist wohl der bekannteste Kurort im westböhmischen Bäderdreieck oberhalb der Mündung der Tepl in die Eger. Genutzt wurden die heißen Quellen schon im Mittelalter. Zu seiner großen Berühmtheit gelangte der mondäne Ort seit dem 18. Jahrhundert, als sich hier Kaiser, Könige und Zaren, Politiker, Staatsmänner, russische Großfürsten, indische Maharadschas und der internationale Geldadel trafen. In der Folge entwickelte sich Karlsbad auch zu einem architektonischen Kleinod. An diese Tradition schließt nun auch der neue Flughafen des Kurortes an. Entworfen von dem Architekten Petr Parolek entstand eine ungewöhnliche Empfangshalle. Sie beschreibt die Form eines fliegenden U-Bootes, wie es der Architekt bezeichnet, und wurde komplett mit Aluminiumprofiltafeln von Kalzip bekleidet. „Meine Idee für das neue Empfangsgebäude war es, eine Form mit verschiedenen symbolischen Bedeutungen zu schaffen“, erläutert Petr Parolek seinen Entwurf. „Mal ist es ein fliegendes Projektil, mal ein Raumschiff oder ein U-Boot – einfach ein Transportmittel, das über Karlsbad schwebt.“ Die ungewöhnliche Form des Bauwerkes ergibt sich aus der Geometrie von drei regelmäßigen Schachtringen, die so geschnitten wurden, dass sich ein eiförmiges Konstruktionsprinzip ergibt. Petr Parolek: „Es ist selbstverständlich kein Zufall, sondern meine Absicht, die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten des Kalzip Systems so auszunutzen, dass sich die jetzt realisierte präzise aerodynamische Geometrie des Gebäudes verwirklichen ließ.“ Architekt Petr Parolek Anfang der Dreißiger Jahre des 20. Jahrhundert war in der Nähe von Karlsbad ein einfacher Flughafen in Betrieb genommen worden. Aufgrund der Bedürfnisse der kosmopolitischen Besucher wuchsen die Anforderungen an den Flugbetrieb rasch an. Nach wechselhafter Geschichte, die bis zur politisch motivierten drohenden Schließung des Flughafens reicht, besann man sich nach der samtenen Revolution im Jahr 1989 auf eine neue Nutzung des Komplexes. Der Status des „internationalen“ Flughafens wurde verliehen und Karlsbad schloss schnell wieder zu alter Qualität auf. 2004 ging der Flughafen in Besitz der „Region Karlsbad“ über. Sie leitete rasch eine umfassende Modernisierung sowie den Kapazitätsausbau ein. Zu­­nächst wurden die für den Flug­betrieb not­- wen­digen Bereiche wie Start- und Lande­bahn, Leitsysteme und die Flugsiche­rung saniert. Um den Reisebedingungen der „Schen­genzone“ zu entsprechen, galt es, auch die Ankunfts- und Abflughalle, die ja noch aus den Dreißiger Jahren stammte, zu modernisieren. Als Planer wurde der junge, aber bereits erfahrene Architekt Petr Parolek, Brünn, betraut. Rasch wurde den Projektbeteiligten klar, dass die bestehenden Gebäude die gestell­ten Anforderungen schon rein flächen­mäßig nicht erfüllen konnten. Architekt Petr Parolek schlug deshalb die jetzt eröffnete Erweiterung nach Süden, in Richtung Vorfahrt und Parkplatz vor. Das primäre Ziel der Erweiterung war die Erhöhung der Kapazitäten, die seit ihrer Inbetriebnahme im Mai 2009 bei 800 Passagieren pro Stunde liegt. Das entspricht in etwa der Abfertigung von vier Flugzeugen mittlerer Größe pro Stunde und eröffnet mit einer Jahres­kapazität von rund einer halben Million Reisender einige Reserven für die zukünftigen Entwicklungen. Bogenförmige Fachwerkträger in Längsrichtung Die bestehenden Gebäude wurden re­­no­­­­viert und von späteren Einbauten befreit. Die Erschließungsachse blieb unverändert. Der neue Baukörper steht quer dazu und dockt an dessen ehe­maligen Haupteingang an. Petr Parolek: „Diese Konfiguration ähnelt im Grund­riss einem liegenden ‚H‘ und eröffnet nun zwei Perspektiven, den Flughafen wahr­zunehmen: Bei der Ankunft in Karls­bad nimmt der Reisende haupt­säch­lich den funktionalistischen his­torischen Bauteil wahr, der auch in die entsprechende Welt des Kurortes leitet. Beim Abflug hingegen nimmt man den ‚Zwischen­flieger‘ wahr, der als organisch tech­noide Form einen Zwischenschritt zur Welt der Fliegerei bildet. “Dieser „Zwischenflieger“ erweist sich als Meisterstück der dezenten orga­nischen Formgebung: Seine äußere Formgebung lehnt sich gestalterisch an den Flug­­zeug­­bau an. Detaillierung und Materialwahl betonen diesen Ausdruck, denn die Ge­­­bäudehülle besteht komplett aus Alu­minium. Der leicht elliptische Rumpf gliedert sich in Längsrichtung durch die Anordnung und Linienführung der Pro­filtafeln in drei Segmente, um den Span­nungs-bogen der 70 Meter langen Halle zu erhöhen und eine Überleitung zum ebenfalls elliptisch eingeschnittenen Haupteingang zu schaffen. Diese Dy­­na­mik unterstützt die sym­metrisch ab­­geschrägten Schmalseiten und die Licht­schlitze zum obersten Segment des Daches. „Dabei war es für uns ein wichtiges Kriterium, alle geometrischen Flächen und Radien so zu definieren, dass sich die gewünschte Metallhaut technisch und wirtschaftlich optimiert umsetzen ließ“, sagt Petr Parolek. Verschiedene Radien auch im Innenraum präsent Den Innenraum der Halle prägt die sichtbare tragende Skelettkonstruktion aus Stahl. Eine statisch wie gestalterisch ungewöhnliche Lösung ist die Anordnung der beiden bogenförmigen Fachwerk­träger, entgegen der üblichen Logik, in Längsrichtung der Halle. Dabei neigen sie sich von gemeinsamen Fußpunkten startend V-förmig voneinander weg. Über diese Träger spannt sich ein lo­­gi­sches System von Druck- und Zugstäben und Spannten. Deren Form nimmt die äußere Metallhaut nachvollziehbar auf. Die vom Architekten gewählten unter­schied­lichen Radien sind dabei so ge­­wählt, dass sich Eingangsbereich und Lichtschlitze or­­­ga­nisch aus der Gebäu-de­­form herausentwickeln. Die vertikale Strukturierung der einzelnen Blechtafeln verleiht dem „Zwischen­flieger“ seine Plastizität und schafft eine optische Verkürzung in der Längsrichtung. Die zweigeschossige Halle überrascht durch Offenheit und Hellig­keit, die darauf be­­­ruht, dass die bereits erwähnten Licht­schlitze ho­­riz­on­tal in die Dachhaut einge­schnit­ten wurden. Dadurch wirken sie im Innenraum viel größer, als man es von außen erwarten würde. Funktional erfüllt der „Zwischenflieger“ die Aufgabe des Foyers mit einer kleinen gastronomischen Einrichtung, den Check-in Schaltern sowie zwei vermiet­baren Geschäfts- und Büroeinheiten. Auf der zweiten Ebene der Halle befinden sich die Sanitäreinrichtungen und weitere Büroräume, die von einer Galerie aus erschlossen werden. Die Galerie ist über vier Treppen und mittels Lift erreich­bar. Rollformtechnologie erlaubt komplexe und organische Form­sprache Die außergewöhnliche Form des Ter­­mi­­nals erforderte eine spezielle Lösung für die Außenhülle, die funktionalen und optischen Anforderungen gleichermaßen gerecht wird. Für die Eindeckung dieser organischen Konstruktion wählte der Architekt den ebenso langlebigen wie optisch attraktiven und sehr flexiblen Werkstoff Aluminium in Form von Kalzip Profiltafeln. Die anspruchsvolle und komplexe Ge­­bäudegeometrie ist sowohl in Quer- und Längsschnitt als auch im Grundriss gerundet. Deshalb kam für die Aus­­füh­rung der Bauelemente der Gebäudehülle nur eine Rollformtechnologie von Kalzip in Frage. Diese erlaubt es, frei geformte Profiltafeln (Kalzip XT) herzustellen. Das bedeutete, dass jede Profiltafel individuell an die vorhandene Geometrie angepasst wurde, praktisch maßgeschneidert.

Interview zum Nordkopf Tower in Wolfsburg

Kalzip – Interview mit Jens Sperber, GF der Sperber Klempner GmbH Achtundfünfzigtausend Aluminium-Schindeln Mit der Firma Sperber Klempner GmbH & Co. KG hat sich Jens Sperber Anfang der 90er Jahre selbstständig gemacht. Das Familienunternehmen ist in den letzten Jahren ein Spezialist für handwerkliche und industrielle Metallbedachungen und Fassadenbekleidungen aller Art geworden. Mit seinen 15 Mitarbeitern realisiert der Fachbetrieb viele Projekte. Mit dem Nordkopf-Tower in Wolfsburg konnte der Kalzip-Premiumpartner aus Unterwellenborn, Thüringen nun ein Ausnahmeprojekt realisieren. Als Fassadenverkleidung kamen Aluminiumschindeln mit der Beschichtung Titan eloxiert von Kalzip zum Einsatz.   Herr Sperber, Ihre Firma verantwortet verschiedenste Projekte deutschlandweit – vom Einfamilienhaus bis zu Großprojekten. Wie ordnet sich der Nordkopf-Tower in Ihre Referenzen ein? Sperber: Der Nordkopf-Tower ist ein außergewöhnliches Projekt, dass so in der Größenordnung und Beschaffenheit für unsere Firma bisher einzigartig war. Um es in Zahlen auszudrücken: Wir reden hier von zwei Bauabschnitten mit etwa 5.875 m2 Fassadenfläche, die vollständig mit Schindeln aus Aluminium verkleidet ist. Unser Team musste dabei die Fassadenfläche mit eigens dafür angeschaffter Lasertechnik einmessen. Allein in diesem aufwendigen Vorgang, der Planung und dem Messen, stecken etwa 1000 Arbeitsstunden. Schlussendlich wurden insgesamt rund 58.500 einzeln gefertigte Schindeln am Projekt montiert.   Welche Herausforderungen gab es bei dem Projekt und wie haben Sie diese gelöst? Sperber: Die Vorgaben und Wünsche der Architekten hinsichtlich der Anordnung der Schindeln hat uns vor planerische Herausforderungen gestellt. Die Schindeln sollten die Maße des geplanten Baukörpers so aufnehmen, dass alle An- und Abschlüsse mit einer ganzen Schindel aufgehen. Wir mussten also zunächst die Schindel auf die Gebäudehülle projizieren, dabei nicht nur auf die Fassadenmaße achten, sondern auch alle Fenster in Höhe und Breite einkalkulieren. Gemeinsam mit Hans-Jürgen Löffler, der bei uns die Planungen von Projekten übernimmt, haben wir eine 3D-Planung erstellt – ohne diese Zusammenarbeit hätten wir das Projekt nicht verschnittfrei realisieren können. Es wurde vor Ort nicht eine einzige Schindel geschnitten oder angepasst, dank der hervorragenden Vorplanung.   Sie hatten bereits erwähnt, dass die Schindeln einzeln gefertigt wurden. Gab es hier keine maschinelle Lösung? Sperber: Nach unseren Bemessungen und der Projizierung auf die Fassadenfläche sowie etlichen Mockups, mussten die Schindeln in einem Sondermaß von 320 x 345 mm gefertigt werden. Bei diesem Projekt haben wir die kompletten Schindeln, trotz vieler Bedenken der Beteiligten, von der Verarbeitung bis hin zur Montage ohne Schutzfolie verarbeitet, dies wäre maschinell nicht möglich gewesen. Auch unter dem Aspekt des deutlichen Mehraufwandes mit dem Abziehen der Folie und vor allem auch dem Sondermüll auf der Baustelle haben wir die Schindeln des 1. Bauabschnittes in Handarbeit in einer Behindertenwerkstatt in Fambach kanten und fertigen lassen. Die Schindeln für den zweiten Bauabschnitt haben wir bei uns im Unternehmen gefertigt. Das Titansilber ist zudem eine sehr kratzfeste harte Farbe, also war das Risiko, dass wahrnehmbare Kratzer entstehen sehr gering. Der Bauherr hatte das Ziel, das gesamte Bauvorhaben nachhaltig zu realisieren und letztlich auch das Zertifikat Gold von der DGNB für die Umsetzung erhalten.   Das Gebäude besteht aus einem Altbau, der um einen neuen Gebäudeteil ergänzt wurde, mit dem Ziel, dass dieser Umstand später nicht mehr sichtbar ist. Worauf musste bei der Ausführung geachtet werden, damit beide Gebäudeteile visuell miteinander verschmelzen? Sperber: In der Planung war es weniger problematisch als in der Ausführung, da alle Maße vom Neubau vorlagen. Nach der Entkernung vom alten Gebäude hatten wir dann plötzlich einen Unterschied von 6 Zentimetern auszugleichen. Gleichzeitig sollten die Ecken des Gebäudes nicht etwa mit Winkelleisten abschließen, sondern ebenfalls mit im Raster gekanteten Schindeln, sodass sich hier kein Spielraum ergab. Unser einziger Vorteil: Die Schindeln sollten sich jeweils etwa zur Hälfte überlappen, um die geschuppte Struktur in der Fläche zu erzielen. So konnte das Team sozusagen mit einem gewissen Verschiebungsraum arbeiten und die ungeplanten 6 cm Unterschied ausgleichen.   Welchen Einfluss hat Ihrer Ansicht nach die Fassade auf das Gesamtbauwerk? Sperber: Sowohl die Verlegerichtung als auch die Farbgebung tragen zum Flächenbild bei. Je nach Blickwinkel zeigt sich die metallische Oberfläche in einem anderen Erscheinungsbild. Mal sind es die quadratischen Umrisse der Bekleidungselemente, mal ein durchgehendes flächiges Treppenmuster im Blickfeld. Durch die titanfarbene Beschichtung und den Glanzgrad der Aluminiumschindeln reflektiert das Gebäude die umgebene Lichtsituation. Außerdem sind die Fluchten so gestaltet, dass sich das Gebäude in seine städtebauliche Umgebung einfügt.   Welche Erinnerung ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben? Sperber: Für unsere Firma ein besonderes Highlight: Die Architekten des Nordkopf Towers haben uns zur Biennale 2018 in Venedig eingeladen. Den Raum, in dem auch das Modell ausgestellt wurde, haben wir mit eigens dafür angefertigten Schindeln verkleidet. Außerdem wurde dem Bauvorhaben von German Architects der Titel „Bau des Jahres 2018“ verliehen.   Herr Sperber, vielen Dank für das Interview!   Mit Bedacht bedacht. KALZIP.   Kontakt Kalzip GmbH Yannick de Beauregard Kalzip Marketing August-Horch-Str. 20 – 22 56070 Koblenz Phone: +49 261 9834 0 Fax: +49 261 9834 100 E-Mail: yannick.de-beauregard@kalzip.com